Künstler von A bis Z:

Georg Sluyterman von Langeweyde

Name: Sluyterman von Langeweyde
Vorname: Georg
Lebensdaten: 1903-1978
Zu Leben und Werk: geboren am 13.4.1903 in Essen - gestorben am 5.1.1978 in Bendestorf bei Hamburg, Deutscher Graphiker, Maler, Musiker und Dichter. Die Familie seiner Mutter stammt aus Niedersachsen, die seines Vaters aus den Niederlanden. Sein Name schreibt sich ursprünglich Sluyterman Van Langeweyde (die zu "von" verdeutschte Partikel "van" kürzt er meistens mit "v." ab). Wirkt beim Wandervogel mit und lernt Gitarre spielen. 1920 an der Essener Kunstgewerbeschule, wo er Kurse bei Wilhelm Poetter und Hermann Kätelhön belegt. Schließt sein Studium an der Akademie Düsseldorf ab, wo er bei Fritz Mackensen und Spatz lernt und später Prof. Julius Paul Junghanns' Meisterschüler wird. Läßt sich anschließend in Düsseldorf nieder und Heiratet 1926. Tritt 1928 der NSDAP bei und kämpft für die national-sozialistische Bewegung genauso wie sein älterer Bruder Wolf. Schuf Plakate, Vignetten, Karikaturen. Tritt aber vor allem durch seine Holz- und Linolschnitte hervor, die das Leben der niedersächsischen Bauern und die Landschaften der Lüneburger Heide darstellen und fügt Zitate, Sprichwörter und Volksliederworte hinzu. 1935 kauft ihm das Essener Folkwang-Museum mehrere seiner Werke ab. Verwirklicht nun drei große Holzschnitt-Zyklen: Des Deutschen Volkes Lied 1935, Es mahnen die Väter 1936, Deutsches Lied 1938, die ihn berühmt machen. Außerdem einige politisch geprägte Bilder und Mitarbeit an der Buchreihe "Ewiges Deutschland". Ab 1940 in Bendestorf ansässig. 1941 freiwillig zum Kriegsdienst an der Ostfront. Ein Teil seines Werks wird im Krieg zerstört. Gerät in britische Gefangenschaft und wird über ein Jahr interniert. Heiratet 1946 wieder. Wendet sich in den 50er Jahren der Malerei zu. Schreibt außerdem Gedichte, Balladen und Lieder im Geist von Hermann Löns, die er auf der Gitarre selber singt (veröffentlicht 1970 eine Schallplatte). Erhält 1970 den Goldenen Ehrenring des Deutschen Kulturwerks Europäischen Geistes. Stirbt 1978 in seinem "Haus Malershöh" und wird auf dem Heidefriedhof Bendestorf beigesetzt. Der Landkreis Harburg verleiht ihm seinen Kunstpreis posthum und er wird ebenfalls Ehrenbürger von Bendestorf
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