Künstler von A bis Z:

Waldo Köhler

Name: Köhler
Vorname: Waldo
Lebensdaten: 08.10.1909 Rascha - 25.07.1992 Dresden
Zu Leben und Werk: 1923-1927 Lehre als Lithograph in Bautzen. 1928-1932 studierte er an der Kunstakademie Dresden bei R. Müller, Ferdinand Dorsch und Max Feldbauer. Er war Mitglied der Assoziation revolutionärer bildender Künstler Deutschlands (ASSO). Aufgrund von finanzieller Not und Behinderungen beim Studium wegen „linksgerichteter politischer Tätigkeit“ bricht er das Studium 1932 ab. Seit 1932 lebt er freischaffend in Dresden und verdient seinen Lebensunterhalt als Anstreicher. 1941 wird er in den Kriegsdienst einberufen. Am 13. Februar 1945 verliert er bei dem Bombenangriff seine Wohnung und Atelier. Er bezieht ein Notquartier im Erzgebirge. Nach dem Krieg war er Mitbegründer des Lausitzer Künstlerbundes. Die Stadt Dresden ehrte ihn mit dem Martin-Andersen-Nexö-Kunstpreis. Arbeiten aus seinem Nachlass befinden sich im Stadtmuseum Neustadt/Sa. und in Privatbesitz. Waldo Köhler ist an allen bedeutenden Kunstausstellungen in der DDR beteiligt sowie an Ausstellungen im sozialistischen Ausland. 1974 erhält er den Vaterländischen Verdienstorden in Gold. In seinem künstlerischen Schaffen „geht Waldo Köhler stets vom Gegenstand, von der Erscheinung der Dinge aus. Er bewahrt in der künstlerischen Umformung das Wesentliche ihrer Existenz, die er als Gegebenheit einer vom Menschen erlebbaren und zu bewertenden Welt anerkennt“ (Zitat: Artur Dänhardt).
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