Künstler von A bis Z:

Elsa Oeltjen-Kasimir

Name: Oeltjen-Kasimir
Vorname: Elsa
Lebensdaten: 1887-1944 Pettau
Zu Leben und Werk: Bildhauerin und Malerin EOK Tochter des Kunstmalers Alois Kasmir und Schwester von Luigi Kasimir. Sie besuchte die Schule in Graz. 1904-1909 Kunstgewerbeschule Wien. Sie lernte u.a. bei Oskar Kokoschka, Carl Otto Czeschka und Bildhauerei bei Franz Metzner 1909 Ausstellung in der Wiener Sezession 1910 bei einer Italienreise auf der Insel Ischia lernt Sie den Kunstmaler Jan Oeltjen aus Nordeutschland kennen. 1911 heiraten die beiden und siedeln sich in der Nähe ihrer Heimatstadt Pettau in dem kleinen Weingut Varea an. 1912 wird die gemeinsame Tochter Ruth geboren 1913-14 weitere Abendkurse bei Kokoschka 1915 während des Krieges wird Jan Oeltjen eingezogen und Elsa unternimmt zahlreiche Reisen durch Europa. 1916 nimmt sie an einer Ausstellung von Cassirer in Berlin zusammen mit ihrem Mann teil, wo die meisten bekannten deutschen Expressionisten aus-gestellt haben. Sie trifft Metzner und Lehmbruck, die sie beide portraitieren und Büsten von ihr erstellen. 1917-1919 besucht sie oft den kriegsverwundenten Kokoschka, der enge Kontakt hält bis 1919 an. 1920-1931 zieht das Künstler-Ehepaar in die nord- deutsche Heimat Jan Oetjens bei Jaderberg, von wo aus sie zwischen Deutschland und der Steiermark pendeln, es folgende Aufenthalte in den Alpen und auf Sylt. In dieser Zeit hat Elsa viele öffentliche Aufträge und erstellt viele große Skulpturen u.a. einen Brunnen in einer Schule und die Fassade des Bremer Bahnhofs, die im Krieg zerstört wurde. 1929 stelle das Ehepaar Oeltjen zusammem mit Konrad Felixmüller im Paula Modersohn-Becker-Haus in Bremen aus. 1931 starb ihre Schwester und das Künsterpaar kehrt in die Steiermark zurück. Es folgen längere Reisen nach Ischia wo auch viele Bilder entstehen. 1935 Gemeimschaftsausstellung mit Jan im Jakopic´s Pavillion in Ljubljana. 1936 Besuch der Olympischen Spiele in Berlin wo sie viele bekannte Künstler treffen 1940 Gruppenausstellung mit deutschen Künstlern in Slowenien. 1944 Besuch bei den Oeltjens von Architekt Niemeyer Berlin und Gerhard Marcks in Varea. Am 5. Dezember verstirbt Elsa unerwartet in Varea und ist auf dem evang. Friedhof in Pettau begraben, wohin ihr später auch der Ehemann Jan Oeltjen im Jahr 1968 folgte.
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