Künstler von A bis Z:

Maximilian (Max) Ursin

Name: Ursin
Vorname: Maximilian (Max)
Lebensdaten: 14.09.1909 Dessau - 04.03.1997 Winnerath
Zu Leben und Werk: Maximilian -maku- Ursin; Sohn des Schlachthofmeisters Karl Ursin; - Mittelschule Dessau; 3 Jahre Technischer Lehrling in der Bamag (Berlin-Anhaltische Maschinenbau Aktiengesellschaft); nach Abschluss des technischen Studiums (9 Semester an der Gewerbehochschule in Köthen) besuchte er für ein Seemster die Grundlehre am Bauhaus in Dessau; nach der Schließung des Bauhauses in Dessau lebte er bis 1938 als Ausstellungsarchitekt und freier Journalist in Leipzig, hier fertigte er vorwiegend Foto- und Filmarbeiten im Rahmen seiner Gestaltungstätigkeit an; 1936 während einer Radtour durch das Land als Fotograf wurde er wegen angeblicher Spionage verhaftet und zu 11 Monate Haft verurteilt; in den 1940er Jahren bei Junkers als Konstrukteur tätig; ab Mai 1942 als Soldat im Westerwald stationiert, später in Königsberg; nach dem Kriege baute Ursin im Rahmen einer Planungsgemeinschaft (unter der Leitung von Hubert Hoffmann) im Schloß Luisium bei Dessau Werkstätten für Gebrauchsgut auf, was damals dringend benötigt wurde; gleichzeitig übernahm er die Landesleitung des Kunsthandwerks in Sachsen-Anhalt; im Jahre 1950 drehte er den ersten Film über gemeinsame Treffen europäischer Jugend in Frankreich; 1952 wurde er von der äthiopischen Regierung beauftragt, eine Abteilung für visuelle Öffentlichkeitsarbeit (Film, Foto, Ausstellungsgestaltung) im Informationsministerium aufzubauen und verantwortlich zu leiten; während der 8 Jahre seiner dortigen Tätigkeit als Studio- Leiter in Addis Abeba bereiste er das ganze Land, sehr oft im Gefolge von Kaiser Haile Selassies; zum Abschluss seines Aufenthaltes in Afrika unternahm er eine Studienfahrt durch drei Nachbarländer Äthiopiens; von Mai 1961 bis Februar 1962 fuhr er mit Sohn und Tochter in einem Kleinbus kreuz und quer durch Kenia, Tanganjika (in Tansania und Uganda und drehte im Auftrage des Weltkinderhilfswerks der Vereinten Nationen eine ganze Reihe Kurzfilme für das Fernsehen; im Jahre 1962 kehrte er nach Deutschland zurück und lebte in der Nähe von Offenbach als freier Gestalter für Foto, Film und Form
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