Künstler von A bis Z:

Ernst Georg Rüegg

Name: Rüegg
Vorname: Ernst Georg
Lebensdaten: 21.8.1883 Mailand - 20.4.1948 Männedorf
Zu Leben und Werk: Maler, Zeichner, Grafiker, Illustrator; Sohn eines schweizerischen Seidenindustriellen; 1899 trotz künstlerischer Begabung in der Schulzeit beginnt er auf väterlichen Wunsch eine Lehre im Zürcher Seidenhaus Landolt; 1900 Tod des Vaters; 1901–02 Besuch der Kunstgewerbeschule Zürich; 1903 Studienreise nach Italien; 1904–05 Besuch der Kunstakademie Dresden (Landschaftsmalerei bei Eugen Bracht und Radieren bei Richard Müller); 1906 Weiterbildung bei Hermann Gattiker, Hans Sturzenegger und Ernst Würtenberger an der Stadler-Schule in Zürich; 1907 Heirat mit der Bauerntochter Maria Waeckerlin; 1909 Geburt des Sohnes Ernst; ab 1911 Mitglied der Sammlungskommission der Zürcher Kunstgesellschaft, 1938 Berufung in deren Vorstand; 1909–1913 Lehrtätigkeit an der Stadler-Schule; 1916–1948 an der Kunstgewerbeschule Zürich; mit Radierungen und kleinen Ölbildern findet Rüegg früh Zugang zu den Mäzenen Richard Kisling, Hermann Reiff und Gustav Henneberg, bei denen er die Künstler um Ferdinand Hodler kennenlernt; von 1916 an pflegt er Kontakte zu den Winterthurer Mäzenen Richard Bühler, Hedy Hahnloser und den Brüdern Hans und Werner Reinhart; 1911–18 entstehen Wandbilder in Schaffhausen, Herisau und Winterthur; 1939 Monumentalbild Bäuerliche Arbeit in den vier Jahreszeiten für die Schweizerische Landesausstellung; 1938 stirbt die Gattin. 1940 setzt sein düsteres Spätwerk ein; die letzten Jahre verlebt er mit seiner zweiten Frau, der Ärztin Irène Marton, in Meilen und Hinwil; Retrospektiven in Schaffhausen 1949, in Zürich 1950 und 1984 --- QUELLE / LITERATUR: RÜEGG, Ernst (Hrsg.) (1950): Enst Georg Rüegg. Leben und Schaffen; Fretz & Wasmuth; Zürich -- Internetseite des "Schweizerischen Institus für Kunstwissenschaft" [sikart.ch]
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