Künstler von A bis Z:

Jean Lehmann

Name: Lehmann
Vorname: Jean
Lebensdaten: 12.05.1885 Dagmersellen – 23.02.1969 Zürich
Zu Leben und Werk: Schweizer Maler, Grafiker, Bildhauer; 1900-05 auf Wunsch der Eltern Ausbildung im Hotelfach und Besuch der Handelsschule, sowie daneben Besuch des Zeichenunterrichts an der Kunstgewerbeschule Luzern; er ging für zwei Jahre als Buchhalter nach Sardinien, um sich sein folgendes Kunststudium zu finanzieren; 1907 zwei Semester Besuch der Kunstakademie Venedig; im Anschluss arbeitete er als Museumsdiener, um sein kommendes Münchner Studium finanzieren zu können; 1910 Studium der Gebrauchsgraphik an der Kunstakademie München; um 1910 wohl das erste Mal Aufenthalt in Dachau; 1912-22 wohnt und arbeitet in St. Moritz, im Winter ist er als Eiskunstlauflehrer tätig; 1912-18 regelmäßige Gemäldeausstellungen im Gemeindesaal St. Moritz zusammen mit u.a. Peter Robert Berry, Christian Conradin, Giovanni Giacometti, Augusto Giacometti, Carl von Salis, Edgar Vital, Gottardo Segantini; 1913-14 Lehmann malt das Dioramabild „St. Moritz im Winter“ für die Landesausstellung 1914 in Bern; 1913, 1915, 1917/18, 1919 und 1921 Beteiligungen an Ausstellungen im Kunsthaus Zürich; 1917 Beteiligung an einer Ausstellung in der Kunsthalle Basel; 1922-36 ansässig und tätig in Dachau, wo er als Mitglied der neuen Künstlervereinigung tätig war; Beteiligungen an Ausstellungen der Münchner Secession, sowie der Künstlervereinigung Dachau; während seiner Zeit in Dachau und vor allem nach seiner Rückkehr in die Schweiz reist Lehmann immer wieder nach St. Moritz um zu malen; 1928 Beteiligung an der XVII. Nationalen Kunstausstellung im Kunsthaus Zürich; 1936 Rückkehr in die Schweiz; es folgen Reisen nach Frankreich und Italien; 1945 Übersichtsausstellung im Kongresshaus in Zürich mit einer Auswahl seiner Malerei, Grafik und Skulpturen der letzten dreißig Jahre; Lehmann malte insbesondere Landschaften, Darstellungen des bäuerlich-dörflichen Lebens, figürliche Kompositionen und Stillleben; Werke Lehmanns befinden sich u.a. im Besitz der Dachauer Gemäldegalerie; seine Signatur bzw. sein Monogramm veränderte Lehmann in der Anfangszeit etwas, bevor er ab etwa Mitte der 1920er Jahre wesentlich mit „JllS“ (i.e. „Jean Lehmann Luzern Schweiz (bzw. St. Moritz)“) unterzeichnet --- LITERATUR: HERES, Horst (1985): Dachauer Gemäldegalerie; Bayerland; Dachau; S. 157, 279 --- JUR, Marie-Claire: Wiederentdeckt. Der Künstler Jean Lehmann, in: Engadiner Post (v. 10.09.2015) --- LUDWIG, Horst (1994): Münchner Maler im 19. Jahrhundert (Bd. 6); Bruckmann; München; S. 16 --- Aste Auktionen (2015): Jean Lehmann „Engadiner Landschaften“ [Katalog zur Ausstellung vom 08.08.-16.09.2015]; St. Moritz --- Allgemeines Künstlerlexikon, Onlineversion, Künstler-ID: 00051221
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Vorschau-Bild Lehmann, Jean
Gemälde (Öl/Lw.) -Zusammenfluss der Amper unterhalb des Gündinger Wehrs- monogr., 1931
Ausrufpreis/Gebot: 2.800,00 ¤
Losnr.: 99909

Vorschau-Bild Lehmann, Jean
Gemälde -Ansicht auf die Dachauer Altstadt- monogrammiert, 1931
Ausrufpreis/Gebot: 5.300,00 ¤
Losnr.: 99345

Vorschau-Bild Lehmann, Jean
Öl auf Lw. -Bergstraße Etzenhausen (Dachau)- signiert, 1932
Ausrufpreis/Gebot: 4.600,00 ¤
Losnr.: 99595