Künstler von A bis Z:

Telse Schnelle-Cölln

Name: Schnelle-Cölln
Vorname: Telse
Lebensdaten: 1926 - 2001
Zu Leben und Werk: Die bildende Künstlerin Telse Schnelle-Cölln (1926 - 2001) war eine Enkelin von Detlef Cölln (1876-1961), dem Mitbegründer der Hebbel-Gesellschaft. Telse Schnelle-Cölln wuchs in Wesselburen, Büsum, Barmstedt und Pinneberg in Schleswig-Holstein auf und verstarb in Barmstedt. Von 1949 bis 1951 besuchte sie die Künstlervereinigung „Der Baukreis“ in Hamburg und wurde vom Kokoschka-Schüler Friedrich Karl Gotsch (FKG, 1900-1984), dem neben Emil Nolde bedeutendsten norddeutschen Maler, ausgebildet. Es entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis zum Künstler, der ihre Mutter Kätchen Cölln, geb. Lorenzen, bereits seit 1919 von der Universität in Kiel kannte. Ein von Gotsch in Öl gemaltes Portrait von Telse Schnelle-Cölln ist im Petit Palais in Genf ausgestellt. Sie spielte Geige und Klavier, beherrschte den filigranen Scherenschnitt, war Expertin für Farbenlehre, begründete die „Optische Rhetorik" und entwickelte mit ihrem Ehemann, dem Berater und Unternehmer Eberhard Schnelle, die „Regeln der Visualisierung in der Moderation". Sie war der modernen Malerei verbunden und lernte Henri Matisse, Max Bill und Victor Vasarely persönlich kennen. Sie fertigte Skulpturen, Gipsbilder, Glasmosaiken und entwarf Muster für Teppichböden. In den letzten Lebensjahren bevorzugte sie die Collagetechnik.
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