Künstler von A bis Z:

armin guther

Name: guther
Vorname: armin
Lebensdaten: 1931-2018
Zu Leben und Werk: Die Bildhauerei war Guthers Stärke wie auch die Vielfalt seiner Ausdrucksmöglichkeiten. Da sind die Bronzetorsi zu nennen, die von klassischer Strenge bestimmt sind, und auffällig war auch stets seine ausgeprägte Vorliebe für geschlossene runde Formen. Die entsprach seiner friedvoll-introvertierten Wesensart. Überhaupt war in Guthers Werken das Streben nach Ordnung und Harmonie auffällig. Schönheit betrachtete er als Rätsel, und er konzentrierte sich aufs Wesentliche. Mit seinen Bronzen orientierte er sich primär am Menschen, da er fasziniert war von dessen Körperlichkeit. Neben seinen vielen Torsi entstanden aber auch eindrucksvolle Tierplastiken und freie Arbeiten. Sämtliche Skulpturen hat er mit der Hand behauen, etwa seine rundlichen Frauen, bei denen Sockel und Skulptur zur Einheit verschmelzen. Die Figuren scheinen sich aus dem Stein heraus zu bewegen oder erwecken den Eindruck, als würden sie sich eines Zwangs entledigen. Der Künstler konfrontierte Mensch und Natur, raue und glatte Oberflächen und sprach den Haptiker an, der sich zum Berühren der Skulpturen animiert sah. Die schuf der Bildhauer in verschiedenen Größen. Armin Guther war 1931 in Oberndorf am Neckar geboren worden und hatte sich 1959 in Heidelberg als Zahnarzt niedergelassen. Von 1967 an studierte er Bildhauerei. Sein Lehrer war Theo Siegle, der zweite Mann der Malerin Karin Bruns. Der Künstler stellte häufig aus, auch im Ausland, so in Paris, Rom, Montpellier oder Uppsala und in Heidelberg öfter in der Galerie Melnikow. Er erhielt zahlreiche Würdigungen und Preise. Trotz all der Auszeichnungen und Ehrungen trat der Maler und Grafiker bescheiden auf, obwohl er in sämtlichen Werkgruppen Außerordentliches leistete.
  • Suche: zur Zeit keine Gesuche
nach Büchern über: 

Aktuelle Lose: (zu den Details: Losnr. oder Bild anklicken !)

Zur Zeit keine aktuellen Lose!