Künstler von A bis Z:

Bruno Beye

Name: Beye
Vorname: Bruno
Lebensdaten: (Magdeburg 1895 -1976)
Zu Leben und Werk:

Bruno Beye, ein Künstler der verschollenen Generation,nahm 1916 an der ersten Expressionisten-Ausstellung in Magdeburg teil, für deren Katalog Kurt Pinthus ein Vorwort schrieb. Seit 1917 veröffentlichte die progressive linke Zeitschrift DIE AKTION Arbeiten von Beye (siehe Söhn, HDO.)

1945 wurden große Teile seines Gesamtwerkes bei einem Bombenangriff vernichtet. Nach Kriegsende gehörte zu den Mitbegründern des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands in Magdeburg und arbeitete als Lehrer für den künstlerischen Nachwuchs. Mit der aufkeimenden Formalismusdiskussion wich B. 1950-53 als Pressezeichner nach Berlin aus und arbeitete ab 1954 wieder in seiner Heimatstadt, wo er 1960 seine erste große Personalausstellung hatte. 1963 erhielt B. den Erich-Weinert-Kunstpreis der Stadt und 1975 den Kunstpreis des Bezirks Magdeburg.

Beye gilt als herausragender Porträtist und kritischer Zeitgeist und hat vor allem mit seinen spätexpressionistischen Arbeiten Eingang in die Kunstgeschichte gefunden.

Literatur:

Jörg-Heiko Bruns: Bruno Beye. Reihe: Maler und Werk. Dresden 1990

Rainer Zimmermann: Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation. München 1994

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