Künstler von A bis Z:

Walter Ludwig Brendel

Name: Brendel
Vorname: Walter Ludwig
Lebensdaten: Geb. in Ludwigshafen am Rhein am 12. August 1923
Zu Leben und Werk: lebt in Salzburg (seit 1974 Atelier im Künstlerhaus) und Feldwies-Übersee am Chiemsee. Maler, Zeichner, Collagekünstler. Studierte 1946-48 an der Münchner Akademie bei Karl Caspar. Ausgehend von expressiv-realistischen Landschaften und Figurenbildern wandte sich Brendel ab 1948 der Abstraktion zu, zunächst in Anlehnung an die Lyrische Abstraktion (Klangbilder aus rhythmischen Farbkompositionen). Ging seit den 50er Jahren zunehmend zu »skripturalen« Bildstrukturen über, die anfangs auf organisch sich entwickelnden Zeichen basieren und graduell wechselnd einen sichtbaren Pinselstrich, pastosen Farbauftrag und monochromen Hintergrund aufweisen. 1963 entwickelte er aus der skripturalen Malerei eine eigene Collageform (»skripturaler Sektionismus«) aus zerschnittenen eigenen Werken sowie Materialbilder aus Pappe, Münzen, Bildteilen, Farbkrusten und Atelierfundstücken. 1964-78 verband er Objekte, meist Maschinenteile, zu figürlichen, magisch-grotesken Bildplastiken. Seit 1978 Rückgriff auf linear-dynamische Bildkompositionen, in die er seit 1987 assoziative Texte einfügt.
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