Künstler von A bis Z:

Alfred Kitzig

Name: Kitzig
Vorname: Alfred
Lebensdaten: 1902 -1964
Zu Leben und Werk: Alfred Kitzig (* 9. Juli 1902 in Ahlen; † 15. Oktober 1964 in Kreuth war ein bekannter Maler und Graphiker. Nach der ersten Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Dortmund begann Kitzig seine künstlerische Laufbahn als Maler in Berlin. Er war hier Schüler und später Meisterschüler mit eigenem Atelier in den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst. Seine Radierungen machten Kitzig schon bald über die Grenzen Berlins bekannt. Im Atelier von Käthe Kollwitz erhielt er wesentliche Impulse für seine Arbeit. Durch den 2. Weltkrieg wurde Kitzigs Berliner Atelier zerstört und er kehrte in seine Geburtsstadt Ahlen zurück. Kitzigs Werke wurden auf allen großen Kunstausstellungen gezeigt. Seine Radierungen fanden in der Staatsgalerie, bei der großen Berliner Kunstausstellung wie auch in den Metropolen der westlichen Welt starkes Echo. In seinen Radierungen befaßte sich Kitzig überwiegend mit bodenständigen und volkstümlichen Themen, so dass sich häufig Motive aus der Welt des Bauern und des Bergmanns in realistischer Darstellung finden. Daher begründeten vor allem seine graphischen Umsetzungen literarischer Stoffe Kitzigs künstlerischen Ruf. Hierzu zählen seine Illustrationen zu Rilkes "Stundenbuch", Goethes "Faust" und Oscar Wildes "Zuchthausballade". Kitzigs Schaffen wurde durch folgende Auszeichnungen gewürdigt: 1927 Medaille der Preußischen Akademie der Künste Berlin 1928 Medaille des Kultusministers 1931 Preis des Vereins Berliner Künstler 1931 Medaille der österreichischen Kunstgemeinde 1931 "Dürer-Preis" der Stadt Nürnberg 1932 Großer Preußischer Staatspreis 1935 Westfälischer Graphikpreis "Jung-Westfalen" 1938 Kulturpreis der Reichshauptstadt Berlin 1941 Sauerländischer Kulturpreis der Stadt Hagen
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