Künstler von A bis Z:

Timur Novikov

Name: Novikov
Vorname: Timur
Lebensdaten: geb. 1958 Leningrad gest. 2002 St. Petersburg
Zu Leben und Werk: Bereits 1977 wird Timur Novikov Mitglied der Gruppe "Chronisten", die Gruppe löst sich kurze Zeit später auf und Novikov gründet 1982 "Die Neuen Künstler", später auch bekannt als "Club der Freunde Majakovskis". 1990 ruft Novikov seine Kunstakademie, die "Bewegung zur Schönheit" ins Leben. Nichts verdeutlicht seinen Einfluss auf die junge Petersburger Szene besser, als dieser Neoakademismus, der sich noch intensiviert, als er 1994 Direktor des Museums der Neuen Akademie der Schönen Künste wird. Mit leichter Hand und Anmut schafft Timur Novikov seine Bilder und Photographien, minimalistisch, immer der Ãsthetik verpflichtet. Gern gestaltet er auch Ausstellungsprojekte thematisch um. Seine ungewöhnlichste Konzeption entwickelte er für den Marmorpalast in Sankt Petersburg mit dem Oskar Wilde Zyklus, mit Werken der Photographen Pierre et Gilles und einer Hommage an Tschaikowsky, für den er noch einen Porzellan-Schwan auf einen Sockel hob. Im Westen ist er durch seine brillante Ausstellung 1994 im Stedeljik-Museum Amsterdam bekannt geworden. Als er in Berlin zum ersten Mal ausstellte, wurde das in der Zeitung wie folgt kommentiert: "In der Raab Galerie stellen junge Künstler aus Leningrad aus, die ihren Müttern sämtliche verfügbaren Textilien entwendetet haben, um daraus Bilder für den Westen zu machen." Diese Arbeiten wurden in Berlin nicht nur gut verkauft, das verdiente Geld wurde sofort in eine Videoanlage, Malutensilien und Farbe angelegt. Inzwischen konnten die Berliner Sammler voller Genugtuung erfahren, dass die in Berlin erworbenen Werke vom Stedelijk-Museum für die Novikov Ausstellung ausgeliehen wurden. (Quelle: www.raab-galerie.de)
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