Künstler von A bis Z:

Adolf Hildenbrand

Name: Hildenbrand
Vorname: Adolf
Lebensdaten: 1881-1944
Zu Leben und Werk: Adolf Hildenbrand wurde 1881 in Löffingen geboren und verlebte seine Jugendzeit in Waldshut. Hildenbrand besuchte die großherzogliche Kunstgewerbeschule in Karlsruhe, wo er zum Zeichenlehrer und Emailleur ausgebildet wurde. 1902 wurde er an die Kunstgewerbeschule Pforzheim als Hilfszeichenlehrer und Leiter der Emaillierklasse berufen. 1907 wurde er dort als regulärer Zeichenlehrer angestellt und 1908 zum Professor ernannt. Hildenbrand, der mit dem Schweizer Maler Ferdinand Hodler befreundet war, war dem Südschwarzwald ein Leben lang eng verbunden. Nach dem Ersten Weltkrieg erwarb er ein Haus in Bernau, wo er sich, vor allem während der Semesterferien, immer wieder aufhielt. Zweimal schlug er Berufungen an Kunstakademien aus und verzichtete auf Professuren in Karlsruhe und Berlin. Adolf Hildenbrand konnte seine Werke in ungezählten Ausstellungen im In- und Ausland präsentieren, so etwa bei der Deutschen Kunstausstellung Baden-Baden (1912), bei der großen Düsseldorfer Kunstausstellung (1913) und in einer großen Hildenbrand-Retrospektive des Freiburger Kunstvereins (1929). Im Jahr 1933 wurde Hildenbrand von den Nationalsozialisten als Professor der Kunstgewerbeschule Pforzheim suspendiert. Gleichwohl konnte er in den Jahren 1932-34 noch seine sechs großen Wandbilder für den Speise- und Festsaal im Sanatorium in St. Blasien verwirklichen. Im Jahr 1939 erfolgte die endgültige Zurruhesetzung des Künstlers durch das Naziregime. Im Jahr 1944 erkrankte Hildenbrand schwer. Sein Pforzheimer Haus wurde zerstört. Dabei wurden auch zahlreiche Werke beschädigt. Am 12. Dezember 1944 starb Adolf Hildenbrand in Pforzheim.
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