Künstler von A bis Z:

Dieter Nusbaum

Name: Nusbaum
Vorname: Dieter
Lebensdaten: geb. 1972
Zu Leben und Werk: 1972 geboren in Neuerburg 1996-1999 Studium der Freien Malerie an der Kunsthochschule "institut Supérier des Beaux-Arts Saint Luc in Lüttich/Belgien bei Prof. Deuse 1996-1999 Studium im Fachbereich "gravure" und "dessin" bei Prof. Herten 1999 Abschlussausstellung und Diplom an der Kunsthochschule Lüttich 2002-2008 Kunsterzieher am Priv. St. Josef-Gymnasium, Biesdorf ausstellungen 2007 Wettbewerb "Kunst am Bau" - Wandgemälde für sie Schalterhalle der Kreissparkasse Bitburg-Prüm 2006 London-Barock, Atelierausstellung Wettbewerb "Kunst am Bau - Augenblicke menschlicher Zuwendung", St. Vinzenz-Haus, Körperich 20teiliger Zyklus "Der Kreuzweg als Weg der Begegnung" Payback-Playback, IdeenBroker Fischer, Bitburg Wettbewerb "Zehntscheune in Wallendorf", Wallendorf 2005 London chair, Schloss Quint, Trier Der gelbe Engel, Auftragsarbeit , ADAC München 2004 kunst am Bau, Kreissparkasse Bitburg-Prüm Salt & Pepper, Kunsthandlung Osper, Köln 2003 Süd-West-Schiene, Galerie Osper, Köln Salt & Pepper, Merck, Fink & Co., Köln Salt & Pepper, Intercity Hotel, Frankfurt a.M. 2002 swingbeats, Galerie le Zénith, Lüttich/Belgien swingbeats, FACO, Bitburg saturday evening post, AXA-Versicherungen, Köln 2001 the quarel, Galerie am Duerf, Steinsel/Luxemburg contes nomades, Granada/Spanien the quarel, cubus Kunsthalle, Duisburg Kreuzweg der Künstler, Schönecken/Eifel contes nomades, Rotterdam, Niederlande Art in Beaufort, Beaufort/Luxemburg Jahresausstellung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler, Prüm Kunsthandlung Osper, Köln 2000 contes nomades, Lissabon/Portugal nettoyez les mures, Performance, Lissabon/Portugal Yehudi Menuhin, Fotoinstallation, Centro Cultura, Altea/Spanien Anatomie der Steine, Galerie Prince de Condé, Spa/Belgien interhotel, Performance, Videoinstallation, Amsterdam/Niederlande 1999 personnages, Lüttich/Belgien personnages, Körperich/Belgien 1998 carrefour, in der Kirche Saint Veronique, Lüttich/Belgien niedersgegenART, Internationale Kunstveranstaltung Seelenbild-Bilder der Seele, Theologische-Philosophische Fakultät, Frankfurt a.M. 1997 Impression-Expression, Körperich/Eifel Jahresausstellung an der Kunsthochschule Lüttich/Eifel Es macht den künstlerischen Reiz der Bilder Dieter Nusbaums aus, den spielerischen und variantenreichen Umgang mit dem umfassenden Repertoire an Ausdrucksmitteln zu entdecken. Obwohl sich einzelne figurative Versatzstücke, wie die Frauenportaits ausmachen lassen, ist doch das eigentlich durchgängige Thema seiner Kunst die Malerei an sich und ihre Vielfältigkeit an Möglichem. Kraftvolle Farben, überlagernde Gitterstrukturen, gespachtelte Farbflächen, schwarz/weiße Versatzstücke im Siebdruckverfahren, eingeritzte Linien und zarte Bleistiftzeichnungen: Bereits der allererste Bildeindruck suggeriert, das hier ein Künstler mit ungebremster Lust am Experimentieren und Kombinieren unterschiedlicher Techniken am Werk ist. So begibt man sich auf Entdeckungsreise in seine Kunst, versucht die Vielschichtigkeit des Bildes zu durchdringen und die Malerei in ihrem Detailreichtum zu erfassen. Dabei treten einige künstlerische Methoden hervor, die stilbildend für einen Großteil von Dieter Nusbaums Arbeiten sind.Zuerst fallen die intensiven, leuchtenden Farben ins Auge. Starke Kontraste bringen Lebendigkeit ins Bild, um aber auch ruhigen, monochromen Flächen Raum zu lassen. Die Farbe steht am Beginn eines jeden Werkprozesses: Die Leinwand wird mit ihr unregelmäßig überzogen, um auf dieser farbigen Grundfläche Schicht für Schicht weiter aufzubauen.Häufig finden sich Abbildungen mittels des Siebdruckverfahrens im Bild integriert. Dabei kontrastiert die schwarze, dichte Lackfarbe mit dem farbigen Grund. Als Vorlage dienen immer wieder Frauenbildnisse wie sie uns aus Film und Werbung vertraut sind. Dazu setzt er im scheinbaren Kontext anatomische Skizzen, Objekte, Tierabbildungen. Es steht einem frei, eine eigene Interpretation zu formulieren, eindeutige Bildaussagen werden vom Künstler nicht intendiert. Oft werden die Motive gedoppelt, wodurch der individuelle Anspruch des Dargestellten negiert und der formale Aspekt des Motivs hervorgehoben wird. Ein Kunstgriff, der auf die Pop-Art der 60er Jahre verweist, die auch das Siebdruckverfahren als solches in den Kanon der modernen Kunst aufnahm. Die Technik des Siebdrucks wird von Bild zu Bild unterschiedlich mit weiteren Bildelementen kombiniert. Einen klassischen Aufbau nach dem Schema Vorder-, Mittel-, Hintergrund gibt es nicht. Typisch hierfür sind die häufig wiederkehrenden Gitterstrukturen, die in ihrer Transparenz Tieferliegendes freigeben und die wiederkehrenden Muster, die in ihrer Schablonenhaftigkeit an Tapisserien erinnern. Diese kurze Skizzierung der Arbeiten zeigt bereits, dass es die Auseinandersetzung mit den Methoden der Malerei ist, die Dieter Nusbaum immer wieder neue Entwicklungsräume aufschließt. Ein kraftvoller kreativer Prozess setzt sich in Gang, als dessen vorläufiges Ergebnis ein künstlerisch höchst überzeugendes Werk gelten kann. Margrit ten Hoevel (Kunsthistorikerin)
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