Künstler von A bis Z:

Otto Nückel

Name: Nückel
Vorname: Otto
Lebensdaten: 1888 Köln - 1956 München
Zu Leben und Werk: Nach einem abgebrochenen Medizinstudium in Freiburg im Breisgau zog er nach München, um dort seine von Kindheit an vorhandene Neigung zum Zeichnen und Malen professionell weiter zu entwickeln. In München lebte er bis kurz vor seinem Tod. Er war Mitglied der Künstlervereinigung Münchner Sezession. Sein ganzes Werk wird beherrscht von Skurrilem und einer tiefgründigen Ironie, die bis zu bissigem Sarkasmus geht. Der Einfluss von den Anatomiekursen seiner Freiburger Studentenzeit ist spürbar. Als einer der ersten arbeitete er mit dem Bleischnitt und entwickelte diese Kunstform zu höchster Meisterschaft. Aufsehen erregte er damit vor allem durch sein Buch Schicksal. Eine Geschichte in Bildern (Delphin Verlag, München). Hier wird ein Frauen-Lebens- und Leidensweg als düstere, sozialkritische Studie nur in Bleischnitten, ohne jeden Text erzählt. 2005 erschien in Frankreich eine Neuausgabe dieser wortlosen Bildergeschichte unter dem Titel Destin (Editions IMHO, Paris). Berühmt wurde Nückels Serie der Atelierbesuche von Bosch bis Ensor. Seinen Lebensunterhalt bestritt Nückel als Illustrator und Karikaturist. Er war Mitarbeiter der satirischen Zeitschriften Simplicissimus und Der Simpl sowie der Kinderzeitschrift Ping-Pong.
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Vorschau-Bild Nückel, Otto
Tempera -(wohl) bayerische Landschaft mit Wiese und Obstbäumen- signiert
Ausrufpreis/Gebot: 800,00 ¤
Losnr.: 86795