Künstler von A bis Z:

Rupprecht Geiger

Name: Geiger
Vorname: Rupprecht
Lebensdaten: * München Januar 1908 - + München Dezember 2009
Zu Leben und Werk: Winfred Gaul (* 9. Juli 1928 in Düsseldorf, &##8224, 3. Dezember 2003 in Düsseldorf-Kaiserswerth, eigentlich Winfried Gaul) war ein deutscher Künstler des Informel und der analytischen Malerei.

Geboren in Düsseldorf, verbrachte Gaul wegen der Versetzung seines Vaters als Lehrer nach Ostpreußen dort von 1931 bis 1944 seine Kindheit und Jugend. Noch kurz vor Kriegsende wurde er 1944 als 16-Jähriger als Soldat an die Ostfront eingezogen.

Nach seinem Abitur 1948 in Düsseldorf begann Gaul eine Bildhauerlehre. Von 1949 bis 1950 studierte er Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Köln. Von 1950 bis 1953 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Willi Baumeister und Manfred Henninger. Es folgte ein Aufenthalt in Paris, bei dem er Jean-Pierre Wilhelm und Pierre Restany kennenlernte. Ein Schlüsselerlebnis wurde für ihn die Begegnung mit Werken von William Turner in der Tate Gallery in London in der Anfangszeit seiner Malerei.

1955 richtete er in Düsseldorf-Kaiserswerth sein Atelier ein und schloss sich der Gruppe 53 an, einem Kreis von Künstlern des Informel, mit denen er gemeinsam im In- und Ausland ausstellte. 1958 erhielt er den Preis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie und 1964 den Villa Romana Preis für Malerei. 1964/65 lehrte er an der Bremer Staatlichen Kunstschule und 1965/66 als Visiting Lecturer an der Bath Academy und am Regional College of Arts in Hull. 1984 ernannte ihn der Minister für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW zum Professor h.c.. 1994 wurde er mit dem Lovis-Corinth-Preis ausgezeichnet.

Gaul war mit der Künstlerin Annah (d. i. Barbara Gaul) verheiratet und lebte mit ihr in Ligurien, Antwerpen und Kaiserswerth. Er ist auf dem Friedhof in Düsseldorf-Kalkum beigesetzt.

Dank Gauls &##8222,lebenslangem Experimentieren mit den Mitteln der Form und Farben&##8220, lassen sich in seinem Schaffen mehrere Phasen unterscheiden. Bereits in der Phase seiner frühen informellen Arbeiten (1955-59) entstanden die skripturalen &##8222,Poèmes Visibles&##8220, (gemalte Gedichte) und &##8222,Farbmanuskripte&##8220, (1956-60). Diesen folgte die Phase der &##8222,Wischbilder&##8220, und &##8222,weißen Bilder&##8220, (1959-61). In den späteren 1960er Jahren entstanden die plakativen &##8222,Signale & Verkehrszeichen&##8220,, bevor er sich in den 1970er Jahren der &##8222,analytischen Malerei&##8220, mit der Werkgruppe &##8222,Markierungen&##8220, und wiederum später der Serie &##8222,Recycling&##8220, (ab 1981) zuwandte. Auch mehrteilige Bilder (Dyptichen und Tryptichen) sowie Bilder &##8222,ohne rechten Winkel&##8220, gehörten zu seinem Repertoire.

Seine erste bedeutende Einzelausstellung fand 1957 in der auf das Informel spezialisierte, von Jean Pierre Wilhelm und Manfred de la Motte geführten Düsseldorfer Galerie 22 statt. 1957 erfolgte auch der erste Museumsankauf. Die Kunsthalle Mannheim kaufte aus der von ihr kuratierten Ausstellung &##8222,Eine neue Richtung in der Malerei&##8220, Gauls Bild &##8222,Pracht der Zerstörung&##8220,.

Es folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien und Museen des In- und Auslands. Hervorzuheben sind von diesen die documenta II 1959 und die documenta 6 1977 in Kassel, auf denen Gaul 1959 mit drei informellen Bildern, 1977 mit Arbeiten aus der Serie &##8222,Farbmarkierungen&##8220, vertreten war.

Das Museum am Ostwall, Dortmund, veranstaltete zwei Jahre nach seinem Tod, vom 3. Juli bis 2. Oktober 2005, eine große Retrospektive seiner Werke von 1958 bis 2003. In der großen repräsentativen Ausstellung Le grand geste! Informel und abstrakter Expressionismus 1946-1964, die das museum kunst palast 2010 in Düsseldorf präsentiert, ist Gaul mit mehreren informellen Bildern vertreten.

Viele seiner Veröffentlichungen und Ausstellungskataloge enthalten Aufzeichnungen und Notate zur künstlerischen Erfahrung und Selbstreflexion, die neben dem malerischen auch Gauls schriftstellerisches Talent erkennen lassen.

&##8222,Die Anfänge des Informel standen ganz im Zeichen von Revolte und Anarchie. Wir rebellierten gegen den Versuch, die alte Ordnung wieder zu etablieren, die sich als unfähig erwiesen hatte, die Menschheit gegen den Braunen Terror zu schützen. Als Maler protestierten wir in der Sprache der Malerei: gegen die Komposition, gegen die Zeichnung, gegen die Figur, gegen das Abbild, gegen das Gewohnte und Tradierte.&##8220,

&##8211, Winfred Gaul: 1987, Picasso und die Beatles, S. 76.

Quelle: Wikipedia
  • Suche: Druckgrafik
  • Suche: Farbseriegrafie
  • Suche: Geiger signiert
  • Suche: Druckgraphik und Seriegraphien, nur in warmen Farbtönen
  • Suche: Gemälde und Druckgraphik
  • Suche: Serigrafie - handsigniert
  • Suche: Arbeiten aller Art.
  • Suche: Rupprecht Geiger
  • Suche: Serigraphie
  • Suche: alles
  • Suche: zur Zeit keine Gesuche
  • Suche: alles
  • Suche: Metapher
  • Suche: alles
  • Suche: Rupprecht Geiger
nach Büchern über: 

Aktuelle Lose: (zu den Details: Losnr. oder Bild anklicken !)

Vorschau-Bild Geiger, Rupprecht
ohne Titel, Große Serigrafie auf Bütten, 1994, sign. + numm.
Ausrufpreis/Gebot: 1.020,00 ¤
Losnr.: 75747