Künstler von A bis Z:

Gottfried Bammes

Name: Bammes
Vorname: Gottfried
Lebensdaten: 26.4.1920- 14.5.2007
Zu Leben und Werk: Kurzbiographie:

geb. am 26.04.1920 in Freital als Sohn eines Lehrers und seitdem ohne Unterbrechung dort ansässig
1927 – 1931 Besuch der Lessingschule Freital
1931 – 1939 Besuch der Staatlichen Oberschule für Jungen in Dresden-Plauen, besondere künstlerische Förderung durch seine dortigen Kunsterzieher Alfred Hofmann und Alfred Hirt
seit 1944 verheiratet mit Gertraud Bammes geb. Tippner, fünf Kinder, zehn Enkel, drei Urenkel
1939 – 1945 Kriegsdienst und Rückkehr aus der Gefangenschaft
9 Monate Kunsterziehungsstudium bei Prof. E. P. Börner
Enttrümmerungsarbeiter an der zerstörten Hochschule für Bildende Künste und autodidaktische Ausbildung
1947 Anerkennung als freischaffender bildender Künstler
1948 Beginn jahrelanger künstlerischer Tätigkeit im Eisenhammerwerk Dresden-Dölzschen und im Edelstahlwerk „8. Mai 1945“ in Freital
1949 Gründung des ersten Laienkunstzirkels der damaligen DDR im Eisenhammerwerk, 1950 im Edelstahlwerk
1950 – 1968 Schaffung mehrerer Wandbilder in Freital
1951 – 1953 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden mit Diplomabschluss als Maler und Grafiker
1953 Berufung als Hochschullehrer, Auf- und Ausbau des Bereiches Künstleranatomie für Tier und Mensch, der durch ihn weltberühmt wurde
1955 Sonderprüfung als Anatom an der damaligen Akademie „Carl Gustav Carus“ Dresden
1956 freiwilliges zusätzliches Pädagogikstudium an der Fakultät für Berufspädagogik und Kulturwissenschaften der TU Dresden mit Promotion zum Dr. paed., 1959 dortige Habilitation als Dr. paed.habil.
1957 und 1959 künstlerische Studienreisen nach Norwegen
1960 Berufung zum Professor für Künstleranatomie - 1965 Kunstpreis der Stadt Freital
seit 1968 tätig als Gastprofessor der Kunstakademie St. Petersburg (Repin-Institut), in Zürich (Hochschule für Gestaltung), Österreich, Großbritannien, Westdeutschland, Südtirol
1974 Berufung zum Ordentlichen Professor für den Lehrstuhl Künstleranatomie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
1976 Verleihung des Nationalpreises der DDR für Wissenschaft und Technik
1977 Wahl zum Mitglied der Anatomischen Gesellschaft
seit 1983 intensive Hinwendung zu seinem Spätwerk in freier Grafik und Druckgrafik mit Deutungen zum Evangelium, zu menschlicher Befindlichkeit in Leiden und Hoffen
1985 altersbedingte Abberufung aus dem Hochschuldienst (Emeritierung) der Hochschule für Bildende Künste Dresden
verstärkte Fortführung seiner kunstanatomischen und kunstpädagogischen Buchveröffentlichungen und vor allem intensive künstlerische Arbeit
gest. am 14.05.2007 in Freital
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Vorschau-Bild Bammes, Gottfried
Bildnis Erich Weinert. Öl auf Leinwand, 1953. (Dresdner Schule, DDR-Kunst)
Ausrufpreis/Gebot: 2.000,00 ¤
Losnr.: 69011