Künstler von A bis Z:

Tom Wesselmann

Name: Wesselmann
Vorname: Tom
Lebensdaten: geb: 1931, gest.: 17.12.2004 Manhattan/ New York
Zu Leben und Werk: New York - In den späten sechziger Jahren galten seine Werke als pornografische Provokationen: Die "Great American Nudes", großformatige Aktbilder im Reklamestil, präsentierten den Menschen als gesichtslose Projektionsfläche für wirtschaftliche und sexuelle Interessen. Mit den "Nudes" reihte sich Wesselmann in den Kanon der großen Pop-Art Künstler ein; sein Name wird seitdem in einem Atemzug mit Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Jasper Johns und Robert Rauschenberg genannt. Wesselmann studierte ab 1949 am Hiram College in Hiram, Ohio; ab 1951 Psychologie an der Universität von Cincinnati. Während des Koreakrieges leistete er Militärdienst (1952 bis 1954) und begann mit dem Zeichnen von Cartoons. Nach dem Krieg begann er sein Studium an der Kunstakademie in Cincinnati; 1956-59 studierte er an der Cooper Union School of Art and Architecture in New York Seine erste Einzelausstellung hatte der 1931 in Cincinatti geborene Künstler 1961 in New York. Bereits damals wandte sich Wesselmann vom so genannten Abstrakten Expressionismus der "New York School" ab. Abstraktion, wie sie in den monumentalen Klecksbildern eines Jackson Pollock Gestalt annahm, passte nicht ins Stilkonzept des Pop-Künstlers, der sich mehr für das Zusammenspiel von Waren- und Kunstwelt interessierte und die Reklame als Fundus für sein ironisch-collagierendes Werk entdeckte. Vor allem den weiblichen Akt als große Form der abendländischen Bild-Tradition unterzog Wesselmann einer satirisch-kritischen Bearbeitung. "Seascapes" oder "Bathtub Collages" heißen die Werke, in denen Frauen inmitten von Hygieneartikeln, Handtüchern und Klosettdeckeln als entpersönlichte Chiffren erscheinen. In den achtziger Jahren erweiterte Wesselmann sein Verfahren und schuf Aktfiguren und Stillleben aus Metall, indem er seine Zeichnungen auf Metallplatten übertrug und mit einem Laserstrahl aus diesen herausschnitt. Trotz jahrzehntelanger Produktivität und weltweitem Renommee fand sich zu Lebzeiten kein Biograf, der den Künstler und sein Werk angemessen gewürdigt hätte - eine Tatsache, der Wesselmann mit Humor begegnete. Unter dem klangvollen Pseudonym "Slim Stealingworth" schrieb er kurzerhand selbst eine Monografie über einen der wichtigsten zeitgenössischen Kreativen Amerikas
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