Künstler von A bis Z:

Wilhelm Oesterle

Name: Oesterle
Vorname: Wilhelm
Lebensdaten: 22.3.1876 Herbolzheim - 27.8.1928 Berlin
Zu Leben und Werk: Kirchen- und Dekorationsmalerlehre; 1897-1902 Besuch der Handwerkerschule in Berlin; 1902-1905 Besuch der Dekorationsmalerklasse der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe; ab 1906 in Berlin ansässig; dort Schüler von Lovis Corinth; schon vor dem Ersten Weltkrieg erste Erfolge als Maler/Radierer; 1912 entsteht Antikriegsblatt -Kriegsfurie-; Verlage Gurlitt, Neumann und Margules veröffentlichen Grafik von Oesterle; Kriegseinsatz in Belgien und Nordfrankreich (dabei entstehen Zeichnungen und Radierungen); 1919 Lehrer für Akt- und Radierunterricht an der Reimannschule in Berlin; neben Landschaftsmotiven schuf Oesterle zu dieser Zeit auch Werke mit sozialen Thematiken; mit Käthe Kollwitz wirkt Oesterle in der Bildungsarbeit der freien Gewerkschaften; zusammen mit Heinrich Zille für die Ausstellung im Parteihaus der SPD in Berlin und für die grafische Gestaltung der Wochenendbeilage der "Vorwärts" zuständig; 1953 erste Ausstellung zu Oesterle nach dem Zweiten Weltkrieg; QUELLE: herbolzheimer-kulturkreis.de --- Siehe Thiemer-Becker-Künstlerlexikon, Benezit-Franz. Künstlerlexikon, Dressler-Kunsthandbuch und Der Kunstwanderer 1920/21 sowie Katalog 100 Jahre Berliner Kunst von 1929.
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