Künstler von A bis Z:

Alfred Ahner

Name: Ahner
Vorname: Alfred
Lebensdaten: 13.08.1890 Wintersdorf – 12.11.1973 Weimar
Zu Leben und Werk: Maler, Zeichner; 1896-1902 Besuch der Grundschule in Wintersdorf; 1902-05 Besuch der Mittelschule in Meuselwitz; 1905-10 Lithografenlehre in Gera bei Ernst Günther, sowie Zeichenunterricht in der Geraer Sonntagsschule ; Bekanntschaft mit Otto Dix und Kurt Günther; 1911-13 Besuch der privaten Zeichenschule von Wladimir Magidey in München, sowie der Kunstakademie München (bei Peter Halm und Carl Becker-Gundahl); Bekanntschaften mit u.a. Erich Mühsam, Frank Wedekind, Alexander Roda-Rosa, Henry Bing, Albert Weisgerber, Hermann Stemmler; 1913-14 Studium an der Kunstakademie Stuttgart (bei Heinrich Altherr und Adolf Hölzel); September 1914 – Dezember 1918 Kriegsdienst vorwiegend in Frankreich als Sanitätssoldat und Sanitätshundeführer; 1919 – Mai 1920 Tätigkeit als Bergarbeiter und Pumpenwärter im Wintersdorfer Braunkohlentagebau; ab 1919 Mitglied der SPD; ab 1923 Mitglied der KPD; 1920-22 als freischaffender Künstler in Wintersdorf tätig; erste Ausstellungen in Altenburg und Leipzig; ab 1921 Mitglied im Künstlerbund Ostthüringen; 1922 Übersiedlung nach Weimar; Heirat mit Erna, geb. Oschatz; 1923 Geburt des Sohnes Karl-Herman; 1925 Geburt der Tochter Maria-Erika; ab 1928 Mitglied der Thüringer Gruppe; 1937 wird bei der Aktion „Entartete Kunst“ eine Arbeit Ahners beschlagnahmt; 1939 Reise nach Wien, Salzburg, München; 1943 Tod des Sohnes; 1944-45 Sanitätssoldat; im Februar 1945 wird die Wohnung in Weimar durch Bombenangriff beschädigt, das künstlerische Werk blieb aber zum Großteil verschont; bis Dezember 1946 Notunterkunft in Taubach bei Weimar; ab 1946-47 Wohnung in der Thomas-Müntzer-Straße in Weimar; ab 1945 als freischaffender Künstler tätig; 1952 Studienaufenthalt in Merxleben, dem ersten LPG der DDR; ab 1958 Reisen in das Erzegbirge, den Harz, nach Stralsund, Dresden, Moritzburg, Meißen, Usedom, Rostock; 1962 Ehrenbürger der Gemeinde Wintersdorf; 1965 Auszeichnung mit der Goethe-und-Schiller-Medaille als Ehrengabe der Stadt Weimar; 1968 Reisen mit seiner Ehefrau nach Flensburg und Bielefeld; 1969 zweiter Schlaganfall, seitdem rechtsseitig gelähmt, was ihn dazu zwingt fortan mit der linken Hand zu zeichnen und zu schreiben; 1971 Auszeichnung mit der Johannes-R.-Becher-Medaille; September 1973 Erkrankung an einer Lungenentzündung --- LITERATUR: Kreis Weimarer Land / Kreis Groß-Gerau (Hrsg.): Alfred Ahner 1890-1973. Pastelle – Zeichnungen – Gemälde; Druckhaus Gera; Gera – SCHERF, Helmut (1990): Alfred Ahner. Persönlichkeit und Werk; Verlag der Kunst; Dresden
  • Suche: zur Zeit keine Gesuche
nach Büchern über: 

Aktuelle Lose: (zu den Details: Losnr. oder Bild anklicken !)

Zur Zeit keine aktuellen Lose!