Künstler von A bis Z:

Eugen Kerschkamp

Name: Kerschkamp
Vorname: Eugen
Lebensdaten: 12.04.1880 Elberfeld – 1945[?] Rhöndorf a.R.
Zu Leben und Werk: Maler; Besuch der Volksschule in Elberfeld-Barmen; ab 1890 Besuch des städtischen Gymnasiums; 1900-07 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf; in dieser Zeit häufige Reisen nach Paris, Amsterdam, Delft; 1907 muss Kerschkamp nach einer Zwischenpräsentation die Kunstakademie Düsseldorf wegen „Talentlosigkeit“ verlassen; Kerschkamp mietete sich ein Dachatelier an und suchte Kontakte zu anderen Künstlern; 1910 Mitglied des „Sonderbunds Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler“ (Düsseldorf); 1912 Beteiligung an der „Großen Internationalen Ausstellung des Sonderbundes Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler zu Cöln“; im Ersten Weltkrieg wohl Soldat; sein Bruder Alfons stirbt im Krieg; 1919 Beteiligung an der Ausstellung der neugegründeten Künstlervereinigung „Das Junge Rheinland“; um 1924 in Stettin ansässig und dort Mitglied der „Norddeutschen Sezession“; in den Folgejahren weiterhin Beteiligung an Ausstellungen im Rheinland (u.a. von der „Ausstellungsgemeinschaft Kölner Maler (AGKM)“, der „Bonner Künstlervereinigung 1914 e.V.“, der „Rheinischen Sezession“); 1925 Mitglied der „Ausstellungsgemeinschaft Kölner Maler“; 1928 Mitglied der „Bonner Künstlervereinigung 1914 e.V.“; 1928 Umzug nach Rhöndorf am Rhein; 1929 Beteiligung an der Jubiläumsausstellung der "Rheinischen Sezession" in der Kunsthalle Düsseldorf; 1935 Beteiligung an der Ausstellung „Maler sehen Deutschland. Große Ausstellung junger deutscher Landschaftsmaler“ (Städtische Kunstsammlung Duisburg); 1936-39 in Köln ansässig; 1937 Beteiligung an der Sommerausstellung des Heidelberger Kunstvereins „Deutsche Kunst der Gegenwart“ (Haus der Kunst, Heidelberg); 1937 Beteiligung an der „Großen Aquarellschau der jungen deutschen Kunst“ (Städtische Kunstsammlung Duisburg); 1937 Beteiligung an der „Großen Kunstausstellung Düsseldorf“ (Kunsthalle Düsseldorf); 1937 werden bei der Aktion „Entartete Kunst“ acht Arbeiten beschlagnahmt (darunter vier Werke aus den Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf, welche nach der Beschlagnahme zerstört wurden); 1939 Beteiligung an der Ausstellung „Der Niederrhein im Bilde zeitgenössischer Maler und Zeichner“ (Städtische Kunstsammlung Duisburg); 1939, 1940, 1942 Beteiligungen an der Ausstellung „Der deutsche Westen“ (Kölnischer Kunstverein, Westfälischer Kunstverein Münster); 1939 Erkrankung, Rückkehr nach Rhöndorf und Beendigung seines künstlerischen Schaffens; 1940 Beteiligung an der Ausstellung „Rheinische Kunstausstellung Berlin“ (Schloss Schönhausen, Berlin); 1940 Beteiligung an der Ausstellung „Das Ereignisbild“ (Städtische Kunstsammlung Duisburg); 1940 Beteiligung an der „Frühjahrsausstellung Düsseldorf“ (Kunsthalle Düsseldorf); 1941 Beteiligung an der „Gau-Ausstellung Köln-Aachen“ (Kulturwerk Köln-Aachen); 1942 Beteiligung an der Ausstellung „Der Rhein und das Reich“ (Herzog-Anton-Ulrich-Museum, Braunschweig); 1942 Beteiligung an der „Winterausstellung Bergischer Künstler“ (Ruhmeshalle Wuppertal-Barmen); 1943 Beteiligung an der Ausstellung „Westdeutsche Künstler – Münchner Zeichner“ (Städtische Galerie München); Kerschkamp verstirbt kurz nach Kriegsende --- LITERATUR/QUELLEN: GRIEBITZSCH, Herbert (1936): Eugen Kerschkamp – ein rheinischer Maler, in: Die Kunst für alle; 52. Jg. (Heft 1); Bruckmann; München; S. 14-17 – ANNA, Susanne / BAUMEISTER, Annette (2006): Das Junge Rheinland. Vorläufer-Freunde-Nachfolger; Hatje Cantz; Ostfildern; S. 94, 156 -- Internetseite „Treffpunkt Kunst“ [treffpunkt-kunst.net]
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Vorschau-Bild Kerschkamp, Eugen
Gemälde (Öl/Lw.) -Hinterhofansicht (in Rhöndorf?)- signiert, 1930, gerahmt
Ausrufpreis/Gebot: 620,00 ¤
Losnr.: 89656