Künstler von A bis Z:

Dora Koch-Stetter

Name: Koch-Stetter
Vorname: Dora
Lebensdaten: 04.05.1881 Bayreuth – 16.01.1968 Ahrenshoop
Zu Leben und Werk: Malerin, Zeichnerin; 1885 Übersiedlung nach Berlin; 1899-1901 Zeichenlehrerstudium an der Königlichen Kunstschule Berlin; 1901 erstes Atelier auf dem Dachboden des Wohnhauses; 1901-02 Besuch von Mal- und Zeichenkursen an der von Conrad Fehr gegründeten privaten „Akademie Fehr“ (Berlin-Friedenau); (wohl) ab 1902 Malstudien bei Johannes (Hans) Heise; 1902 Studienreisen unter Leitung von Hans Heise und Conrad Fehr; 1902-17 als Lehrerin in Berlin tätig; 1902 starb Heise überraschend mit 31 Jahren, so dass sich seine Schülerinnen einen neuen Lehrer suchen mussten; Dora Koch-Stetter besuchte 1903-04 die Malschule von Lovis Corinth (in der Klopstockstrasse, Berlin); in dieser Zeit auch Reisen nach Pommern, Bayern, Dänemark, Belgien; 1904 Bekanntschaft mit ihrem späteren Ehemann Fritz Koch-Gotha; 1905 führte sie zusammen mit einer Malerkollegin ein Atelier in Berlin in dem sie Malunterricht für Privatschülerinnen erteilt; es entstehen die ersten grafischen Arbeiten; 1910 Bekanntschaft mit Arthur Segal und Studien in dessen Atelier (Dernburgstraße 25, Berlin); 1911 erhielt sie zusammen mit Else Isenberg und Jlse Schütze-Schur einen Geldpreis von 150 Mark bei dem Berliner Wettbewerb „Plakat“; 1911 erster Sommeraufenthalt in Ahrenshoop in unmittelbarer Nachbarschaft von Erich Heckel, Marianne Werefkin und Alexej von Jawlenski; Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen; 1913 Studienreise nach Knoke in Belgien; zweiter Aufenthalt in Ahrenshoop; 1917 Heirat mit Fritz Koch-Gotha; das eigene Atelier wird aufgegeben; ab 1922 regelmäßige längere Sommeraufenthalte (Mai bis Oktober) mit ihrer Tochter Barbara in Ahrenshoop-Althagen; 1927 Erwerb des Hauses An der Fulge 3 in Althagen; 1944 Zerstörung des Berliner Ateliers; Übersiedlung der Familie nach Ahrenshoop-Althagen; nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus in Althagen zum Treffpunkt von vielen Künstlerfreunden; 1956 Todes des Ehemanns; 1961 Schlaganfall und rechtsseitige Lähmung; März-April 1964 erste große Einzelausstellung im Museum Rostock, die ein großer Erfolg wurde; das Museum Rostock und das Museum Greifswald erwarben Werke; es folgten weitere Ausstellungen u.a. in der „Galerie Moderne Kunst“ (Berlin), der Kunsthalle Rostock, im Kunstkaten Ahrenshoop --- LITERATUR: LORENZEN, Heidrun (Hrsg.) (2001): Dora Koch-Stetter. Wege nach Ahrenshoop; Luks Verlag; Berlin --- BÖHM, Myriam C. / FRIEDRICH, Katharina (2001): Ahrenshoop – zwischen Ostsee und Bodden, in: Melanie Ehler (Hrsg.): Rückzug ins Paradies. Die Künstlerkolonien Worpswede – Whrenshoop – Schwaan; Lukas Verlag; Berlin; S. 31-40 [38-40] --- Museum der Stadt Rostock (Hrsg.) (1964): Dora Koch-Stetter. Eine Fischländer Malerin; Cummerow und Jokiel; Putbus auf Rügen
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Vorschau-Bild Koch-Stetter, Dora
Gemälde (Öl/Lw.) -norddeutsche Landschaft mit Schafen und Arbeiterin- signiert, um 1915, gerahmt
Ausrufpreis/Gebot: 6.900,00 ¤
Losnr.: 90067