Künstler von A bis Z:

Max Böhlen

Name: Böhlen
Vorname: Max
Lebensdaten: 14.02.1902 Bern - 23.08.1971 Basel
Zu Leben und Werk: Maler, Zeichner, Grafiker; 1909-18 Besuch der Primar- und Sekundarschule; 1918-19 Besuch der Post- und Verkehrsschule in Bern; aufgrund der Arbeitslosigkeit wird er zuerst Hilfsarbeiter, bevor er eine Tätigkeit in einer Elektrofirma findet; 1920 Besuch der Gewerbeschule (bei Ernst Linck und Wülffli); 1922 Entschluss Maler zu werden; durch die Bekanntschaft mit Ernst Braker kommt er an die Malschule Surbek-Frey; 1925 Mitglied der Sektion Bern der „Gesellschaft schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten“; 1926 erhält das Bundesstipendium; Italienreise (Toskana); im Herbst Fahrt nach Paris; 1927 erhält abermals das Bundesstipendium; mehrwöchiger Parisaufenthalt; 1928 arbeitet im Berner Atelier von Louis Moilliet; Italienaufenthalt bei dem er seine spätere Frau kennenlernt; 1929 erhält das dritte Bundesstipendium; von Juli bis August 1929 zusammen mit Victor und Marguerite Surbek-Frey auf Korsika; 1930 Reise über Mannheim nach Berlin; am 30. Mai 1930 Ankunft in Aurich; 02. September 1930 Heirat mit Elsa, geb. von Rose; Weiterreise über Bern nach Korsika; bis 1932 Aufenthalt in Ajaccio; 1931 Geburt des Sohnes Manfred; 1932 Geburt des Sohnes Roger; im Mai 1932 erneute Reise nach Aurich und fortan bis 1939 dort ansässig; in den folgenden Wintern reiste Böhlen oft nach Berlin und wurde dort u.a. mit Erich Heckel bekannt; 1933 Reise nach Amsterdam; Geburt des Sohnes Edzard; April bis November 1934 Aufenthalt auf der Insel Langeoog; 1934 Geburt der Tochter Imke; im August 1936 Reise an die Flensburger Förde und Besuch bei Erich Heckel; 1936 Geburt der Tochter Veronika; Sommer 1937 Fahrt in die Schweiz; 1938 Geburt des Sohnes Uhli; Februar 1939 Umzug in das Jägerhaus in Egerten (Schwarzwald); Geburt des Sohnes Andreas; zwischenzeitlicher Umzug in den Forsthof der Gemeinde Häg-Ehrsberg; im Februar 1940 verlässt Böhlen Deutschland und verzieht in die Schweiz, seine Familie bleibt dort und kehrt nach dem deutschen Einmarsch im Elsass im Juni 1940 nach Egerten zurück; Böhlen ist in Bern tätig; es folgen weitere Reisen in der Schweiz, kurzzeitig übernimmt er die Malschule von Marcella Grundig; 1945 ist er einige Tage heimlich in Egerten, bevor er 1950 endgültig dorthin zurückkehrt; 1955 der zweitälteste Sohn Roger verunglückt bei einem Motorradunfall nahe London tödlich; 1957 Aufenthalt in der Schweiz; 1959 Aufenthalt im Oberland; 1966 reist er mit seiner Tochter nach Mallorca; 1968 Herzinfarkt und zwölfwöchiger Aufenthalt im Spital Lörrach; im April 1969 zusammen mit seiner Frau auf Mallorca, in St. Jordi, sowie im August in Ostfriesland; am 23. August 1971 plötzlicher Tod durch Gehirnblutung und Lungenembolie; 1995 eröffnete sein jüngster Sohn im Jägerhaus in Egerten das Max-Böhlen-Museum --- LITERATUR: HUGGLER, Max (1973): Max Böhlen; Verlag Huber; Frauenfeld --- Internetseite des Max-Böhlen-Museums [max-boehlen-museum.de]
  • Suche: zur Zeit keine Gesuche
nach Büchern über: 

Aktuelle Lose: (zu den Details: Losnr. oder Bild anklicken !)

Zur Zeit keine aktuellen Lose!