Künstler von A bis Z:

Hans Lehmkuhl

Name: Lehmkuhl
Vorname: Hans
Lebensdaten: 19.03.1883 Bremen - 24.02.1969 ebd.
Zu Leben und Werk: Maler; entstammte einer bremischen Kaufmanns- und Bankiersfamilie; aufgewachsen in Bremen; nach Schulabschluss übte er neun Jahre lang eine kaufmännische Tätigkeit aus; den ersten Malunterricht erhielt er bei dem Bremer Maler Carl Windels (1869-1954); 1908 Umzug nach München und dort zwei Monate Besuch der privaten Malschule von Walther Thor (1870-1929); im Anschluss Privatunterricht bei Julius Exter (1863-1939); parallel dazu erhielt er eine Anstellung als Tenor im Chor der Münchner Hofoper; 1910-14 Besuch der Kunstakademie München (bei Carl Johann Becker-Gundahl, Hermann Groeber, Hugo von Habermann, Ludwig von Herterich, Angelo Jank und Max Doerner); zusammen mit Exter reiste er nach Feldwies zur Landschaftsmalerei; 1914-18 Kriegsdienst als Leutnant des 9. Königl.-Bayr. Feldartillerie-Regiments Landsberg; aufgrund schwerer Kriegsverletzungen musste er eineinhalb Jahre in einem Münchner Lazarett bleiben; 1920 Wiederaufnahme des Studiums an der Münchner Akademie; bis 1922 entstanden zahlreiche Porträtarbeiten von u.a. Offizieren; 1923 Umzug nach Bremen; Beitritt zum Künstlerbund Bremen und dort zweiter Vorsitzender; 1927 Umzug nach Berlin-Wilmersdorf; 1930-40 zweiter Vorsitzender des Verbandes Wilmersdorfer Künstler; weiterhin als Porträtmaler tätig (1930 malte er Ludwig Quidde (1858-1941), 1932 Paul von Hindenburg, 1933 sämtliche Stadträte von Wilmersdorf); 1935 Beitritt zum „Frontkämpferbund bildender Künstler“; 1936 war Lehmkuhl als einziger Maler zum Berliner Olympischen Dorf zugelassen und durfte dort Ansichten malen, welche später an Sportler verkauft werden sollten; ab 1936 auch als Restaurator tätig; es entstanden weitere Porträts, sowie Landschaften und Stillleben; 1939-40 vertreten auf den „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ (München); 1940-41 war er als Maler im Kriegsgefangenenlager Luckenwalde 50, sowie 1942 in den Gefangenenlagern Dreilinden und Großbeeren tätig; 1943 Umzug mit seiner Frau nach Millstatt am See (Österreich); durch Bombenangriffe wurde sein Berliner Atelier mit Wohnung zerstört; 1946 Rückkehr nach Bremen, wo er ein Atelier erhielt und anfangs vornehmlich als Porträtmaler von alliierten Soldaten und auch Politikern tätig war; bis zu seinem Tod war Lehmkuhl als Maler und hierbei v.a. als Porträtmaler tätig --- LITERATUR/QUELLE: Internetseite zum Künstler [hanslehmkuhl.de] --- HOLL, Karl (2007):Ludwig Quidde (1858-1941): eine Biografie; Droste; Düsseldorf; S. 467
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Vorschau-Bild Lehmkuhl, Hans
Gemälde (beidseitig) -recto: Palais Leopold, München / verso: Hl. Franziskus- signiert, 1920-21
Ausrufpreis/Gebot: 2.000,00 ¤
Losnr.: 92236

Vorschau-Bild Lehmkuhl, Hans
Großformatiges Gemälde -Neger rot Uado- signiert, 1941
Ausrufpreis/Gebot: 7.100,00 ¤
Losnr.: 94964