Künstler von A bis Z:

Willy Graba

Name: Graba
Vorname: Willy
Lebensdaten: 17.11.1894 Wesselburen - 26.12.1973 Langeneß
Zu Leben und Werk: Maler, Zeichner, Grafiker; wächst als ältestes von vier Kindern einer Bauernfamilie auf einem Hof in Wesselburen auf; Besuch der Schulen in Wesselburen und Zennhusen, sowie der Realschule in Husum; nach dem Schulbesuch wollte er Seemann werden; ab 1913 fuhr er als Schiffsjunge auf Großseglern mit und umrundete so auch Kap Horn; 1914 erlebte er den Ausbruch des Ersten Weltkriegs während einer Fahrt auf einem englischen Segler von Brasilien nach Australien; seine englischen Arbeitgeber brachten Graba und andere Deutsche in ein Internierungslager in Australien; während der Lagerzeit besuchte Graba eine von Gefangenen eingerichtete Kunstschule; 1919 Rückkehr nach Deutschland; Graba setzte seine künstlerische Studien an der Kunstakademie Berlin und der Hamburger Kunstgewerbeschule fort; 1922 Reise nach Dalmatien; 1924 Ägyptenreise; 1925 Griechenland- und Italienreise; Oktober 1925 Beteiligung an der ersten Ausstellung des Dithmarschen Kunstvereins; 1926 Beteiligung an der „Großen Herbstausstellung Schleswig-Holsteinischer Künstler“; 1926 Reise nach Südfrankreich und Tunis; Mitglied der Künstlergruppe „De Warft“ und im April 1927 Beteiligung an der ersten Ausstellung der Gruppe; 1927 Aufenthalt in Weimar; 1928 Reise nach Dalmatien und Bosnien; 1930 Heirat mit Helene Tabor; das Paar zog in ein Haus in Heide; 1934 Reisen auf die Kanarischen Inseln, nach Teneriffa und ins Allgäu; 1937 reiste er mit dem Auto quer durch Deutschland; 1937 wurde bei der Aktion „Entartete Kunst“ das Aquarell „Bazar in Tetuan“ aus der Kunsthalle Kiel beschlagnahmt; 1934-43 bereiste er die Kurische Nehrung; auf Langeneß freundete er sich mit Kurt Löwengard an und malte mit diesem zusammen auf den Halligen; die letzten Kriegsjahre wurde Graba als Kriegsberichterstatter in Russland eingesetzt; nach dem Zweiten Weltkrieg reiste Graba erneut viel (u.a. Griechenland, Algerien, Türkei, Spanien, Mexiko, Kuba, Marokko, Spanien); 1957-64 war Graba jeweils sieben Monate auf Ibiza; ab 1965 auf der nordfriesischen Hallig Langeneß ansässig --- LITERATUR: Nordfriesisches Museum Nissenhaus (Hrsg.) (1994): Willy Graba – Maler in fünf Kontinenten; Breklumer Druckerei
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Vorschau-Bild Graba, Willy
Gemälde -Kairo. Am Nil- 1924, signiert
Ausrufpreis/Gebot: 1.500,00 ¤
Losnr.: 93344