Künstler von A bis Z:

Paul Neresheimer

Name: Neresheimer
Vorname: Paul
Lebensdaten: 07.03.1885 Amsterdam - 28.09.1933 München
Zu Leben und Werk: Maler, Zeichner; Sohn von Friedrich Neresheimer (1845-1907) und dessen Frau Emma Ursula, geb. Müler (1848-1933); der Vater war als Juwelier in Amsterdam zu Wohlstand gekommen, zog sich 1893 aus den Geschäften zurück und die Familie ließ sich in München nieder (Türkenstraße 9); das Ehepaar hatte insgesamt 15 Kinder, die zwischen 1868 und 1890 zur Welt kamen; 1895-1899 besuchte Paul Neresheimer das Maximiliansgymnasium in München; 1899-1904 Besuch des Alten Realgymnasiums, das er mit dem Abitur abschloss; Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger; danach Beginn des Architekturstudiums an der Technischen Hochschule München; während des Studiums lernte er Hans Gött (1883-1974) kennen; 1904-05 beschlossen Gött und Neresheimer das Architekturstudium abzubrechen, um Maler zu werden; ab Herbst 1904 besuchte Neresheimer die Privatschule von Heinrich Knirr, während Gött an die Kunstakademie München aufgenommen wurde; 1911-12 Beteiligungen an der Frühjahrsausstellung der Münchner Secession; Bekanntschaft mit u.a. dem Bildhauer Hermann Geibel (1889-1972) und dem Maler Martin Brandenburg (1870-1919); 1914-18 Kriegsdienst; ab Juli 1919 für vier Monate in Düsseldorf ansässig; nach seiner Rückkehr nach München wohnhaft in einer Atelierwohnung in der Eilsabethstraße 7; 1919 Beteiligung an der Ausstellung der „Juryfreien“ in München; die Sommermonate verbrachte Neresheimer bis zu seinem Tod regelmäßig im bayrischen Alpenvorland und in Südtirol, die dortigen Landschaften lieferten ihm immer wieder Motive für seine Arbeit; durch seinen in Ludwigshafen ansässigen älteren Bruder Heinrich erhielt Paul Neresheimer mehrere Aufträge für Mädchenbildnisse; März-April 1922 Einzelausstellung in der Galerie Thannhauser; 15.01.1924 Heirat mit der Schauspielerin und Übersetzerin Lore Deditius (1896-1944/45); 1928 illustrierte er die Titelseite der Jugend (Nr. 51) mit einem „Kinderbildnis“ --- LITERATUR: WEISS, Siegfried (2012): Berufswunsch „Kunst“. Maler, Grafiker, Bildhauer: ehemalige Schüler des Münchner Maximiliansgymnasiums der Jahre 1849 bis 1918; Allitera; München; S. 480-489 --- WEISS, Siegfried (2002): Paul Neresheimer. Ein Maler der Neuen Sachlichkeit in München, in: Weltkunst (Heft 13); München; S. 2044-2046
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Vorschau-Bild Neresheimer, Paul
Aquarell -Kirchdorf in nebligem Gebirgstal (Südtirol)- signiert, 1927
Ausrufpreis/Gebot: 490,00 ¤
Losnr.: 93629