Künstler von A bis Z:

Friedrich von Keller

Name: Keller
Vorname: Friedrich von
Lebensdaten: 18.02.1840 Neckarweihingen - 26.08.1914 Abtsgmünd
Zu Leben und Werk: Maler, Zeichner; Sohn des Bauern und Weingärtners Johann Jacob Keller (1794-1849) und dessen Frau Justine, geb. Maier (1798-1871); schon früh erkannte der Ortspfarrer das zeichnerische Talent Friedrich Kellers; 1852 vermittelte ihm der Ludwigsburger Dekan Christlieb die Möglichkeit am Zeichenunterricht des Lehrers Walcher in der Lateinschule teilzunehmen; 1854-58 Maler- und Lackiererlehre in Ludwigsburg; 1858 Umzug nach Stuttgart und dort Besuch der Zeichenschule des Zimmermalers Kämmerer; ab 1862 tätig für jenen Maler Kämmerer; ab Oktober 1867 bis 1871 Besuch der Kunstschule Stuttgart (bei Bernhard von Neher, Heinrich von Rustige); 1871 Übersiedlung nach München und dort anfangs freischaffend als Berufs- und Genremaler tätig; Keller hält sich zum Malen v.a. in Polling und in Dachau auf; 1874-77 Besuch der Kunstakademie München (bei Wilhelm von Lindenschmit d.J.); 1876 Heirat mit seiner Jugendliebe Ernestine Burger; ab 1877 erneut als freischaffender Künstler tätig; Ende der 1870er Jahre findet Keller zum Motiv der Steinbrecher, das für sein Schaffen signifikant werden sollte; 1883 Berufung als Professor an die Stuttgarter Kunstschule; 1898-1900 Direktor der Kunstschule; 1908 Verleihung des Ehrenritterkreuzes des Württembergischen Kronordens; 1908 organisierte der Stuttgarter Galerieverein eine große Werkschau; 1912 Ernennung zum Ehrenbürger von Abtsgmünd; 1913 schied Keller aus der Kunstakademie aus und zog sich nach Abtsgmünd zurück --- LITERATUR: Städtisches Museum Ludwigsburg (Hrsg.) (1996): Friedrich Keller. Ein schwäbischer Realist; Ostfildern --- Nagel, Gert K. (1986): Schwäbisches Künstlerlexikon; Kunst & Antiquitäten; S. 65
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Vorschau-Bild Keller, Friedrich von
Gemälde / Ölstudie -Kostümstudie zu Christus u. die Sünderin- signiert, um 1909/10
Ausrufpreis/Gebot: 2.200,00 ¤
Losnr.: 97472