Künstler von A bis Z:

Albert Unseld

Name: Unseld
Vorname: Albert
Lebensdaten: 05.10.1879 Ulm - 23.07.1964 ebd.
Zu Leben und Werk: Maler, Zeichner, Grafiker, Architekt; Sohn des Bäckermeisters Ulrich Unseld (1845-1920) und dessen Frau Dorothea, geb. Braunwarth (1850-1927); Albert Unseld hatte insgesamt 14 Geschwister von denen aber der Großteil bereits jung verstarb; 1898 Abitur in Ulm; 1898-1901 Architekturstudium an der Technischen Hochschule Stuttgart; daneben Malunterricht bei Adolf Treidler und Gustav Halmhuber; 1901 Goldene Medaille der Technischen Hochschule Stuttgart für den Entwurf der Innendekoration eines Künstlerhauses; 1902-06 Assistent von Professor Wallot an der Kunstakademie Dresden und dort Bekanntschaft mit Gotthard Kühl und Eugen Bracht; 1904 erste Paris-Reise; 1906 einjährige Studienreise (zumeist zu Fuß) durch die Schweiz, Italien, Frankreich und die Niederlande; 1907 Examen als Regierungsbaumeister; ab 1908 als freischaffender Architekt und Maler in Ulm tätig; dazu Lehrer an der Bauhandwerkerschule in Biberach a.d.Riß; zahlreiche Reisen nach Dalmatien, in die Alpen und nach Frankreich; 1913 Veröffentlichung des autobiografischen Romans „Aus Feuers Not“; 1919 Mitbegründer der Künstlergilde Ulm; 1920 Auszeichnung mit der Lebensrettungsmedaille; 1921 Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Werk der Expressionisten (Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff); 1921-23 Aufträge für Kriegsdenkmale in Ulm, Neu-Ulm und auf der Schwäbischen Alb; 1926, 1928-31 Beteiligungen an den Glaspalast-Ausstellungen in München; 1930 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, zu dieser Zeit nähere Bekanntschaft mit dem aus Berlin nach Ulm übergesiedelten Paul Kleinschmidt; 1932 Dalmatien-Reise; 1933 Beteiligung an der „Ersten Ausstellung. Aquarelle, Zeichnungen, Bildhauerwerke“ des Deutschen Künstlerbundes (Kunstverein Magdeburg & Heimatmuseum Saarbrücken); 1933 Beteiligung an der „Staatlichen Kunstausstellung“ (Neue Pinakothek / Deutsches Museum, München); 1934-35 Beteiligungen an der „Großen Münchner Kunstausstellung“ (Neue Pinakothek, München); 1934 Beteiligung an der Ausstellung „Süddeutsche Kunst in München“ (Neue Pinakothek, München); 1936 Beteiligung an der Ausstellung „Die Straßen Adolf Hitlers in der Kunst“ (München); 1936 Beteiligung an der (vorzeitig geschlossenen) Ausstellung „Malerei und Plastik“ (Kunstverein Hamburg/Deutscher Künstlerbund); 1946-56 Abgeordneter der Freien Wähler im Ulmer Gemeinderat; Leiter des Archäologischen Büros; Mitarbeit beim Wiederaufbau der Stadt Ulm; 1953 Reise in die Schweiz; 1958 Reise nach Ägypten; 1964 Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Ulm --- LITERATUR: NAGEL, Gert K. (1986): Schwäbisches Künstlerlexikon; Kunst & Antiquitäten; S. 120 --- NOBIS, Norbert (Red.) (1979): Albert Unseld 1879-1964 zum 100. Geburtstag; Ulm: Süddeutsche Verlagsgesellschaft --- PÉE, Herbert (1968): Der Maler Albert Unseld; Ulm: Süddeutsche Verlagsgesellschaft --- SSCHNEIDER, Erich (Hrsg.) (2009): Expressiver Realismus. Die Sammlung Joseph Hierling [Schweinfurter Museumsschriften 166/2009]; Schweinfurt; S. 330 --- WIRTH, Günther (1987): Verbotene Kunst 1933-1945. Verfolgte Künstler im deutschen Südwesten; Stuttgart: Hatje; S. 332-333 --- ZIMMERMANN, Rainer (1994): Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation; Hirmer; München; S. 455-456 --- „Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, Onlineversion, Künstler-ID: 00215302
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