Künstler von A bis Z:

Heinrich Eberhard

Name: Eberhard
Vorname: Heinrich
Lebensdaten: 24.02.1884 Ellwangen - 03.11.1973 Sillenbuch
Zu Leben und Werk: Maler, Zeichner, Grafiker; 1891 Umzug der Familie nach Göppingen; 1902/03 Umzug der Familie nach Nürnberg; um 1902/03 Teilnahem an einem Zeichenseminar in Nürtingen; um 1903/04 Teilnahme an einem offenen Zeichensaal der gewerblichen Fortbildungsschule in Göppingen bei Gustav Kolb; 1904-14 Studium an der Kunstakademie Stuttgart (bei Robert Pötzelberger, Christian Landenberger und Adolf Hölzel); 1904 Mitglied im Stuttgarter Künstlerbund; 1906 Teilnahme an der von Adolf Hölzel geleiteten Sommerexkursion nach Pfullingen; Beginn der regelmäßigen Studienaufenthalte im Brenzer Land; Mitbegründer des Brenzer Heimatmuseums mit seinem Bruder Karl Eberhard und seinem späteren Schwiegervater Jakob Bass; 1908 Sommerexkursion der Stuttgarter Akademie nach Dachau unter der Leitung von Robert von Haug; 1910 Erhalt der Silbernen Medaille der Stuttgarter Akademie anlässlich der Jahresprüfung 1909/10 für sein Gemälde "Mene tekel"; März 1912 Erhalt der Goldmedaille anlässlich der Jahresprüfung 1911/12; Studienreisen nach Frankreich, Italien, Griechenland und in die Türkei; Sommerexkursion nach Monschau unter der Leitung Adolf Hölzels, sowie zuvor gemeinsamer Besuch der Sonderbundausstellung in Köln; März 1913 Erhalt des "Rompreises"; Juni 1914 1. Preis für Malerei vom "Verband der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein"; im Sommer 1914 reist er mithilfe des Rompreises über Paris nach Rom; 1914-18 Kriegsdienst; 1922-24 Lehramt für Bildende Kunst an der VHS Stuttgart; Frühjahr 1924 Reise nach Italien; 1925 Veröffentlichung der Rom-Mappe im Verlag Hugo Matthaes; 1926 Reise nach Paris; 1927 Auftrag für das Wandgemälde "Mutter"; für die Taufkapelle der Stuttgarter Frauenklinik; erneute Romreise; 1929 Glasfensterauftrag für die Bergschule in Giengen an der Brenz; 1932 Heirat mit Maria, geb. Bass; 1934 Umzug in das eigene Haus in der Eduard Steinle-Straße in Stuttgart-Sillenbuch; September/Oktober 1936 Reise in die Schweiz, nach Italien und Österreich; 24.05.1937 Aufnahmeantrag in die NSDAP; 1937 wird im Rahmen der Aktion "Entartete Kunst"; das Gemälde "Vision"; aus der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe beschlagnahmt und später auch bei der dementsprechenden Schau in München ausgestellt; September 1937 Reise zur Pariser Weltausstellung; 1939 Anfertigung zweier großer Gemälde für das Württembergische Landesmuseum Stuttgart; 1940 Anfertigung des Gemäldes "Ruine Hohenrechberg"; für das Rathaus Stuttgart; 1958 Glasfensterauftrag für die neue Schule in Sontheim an der Brenz; Ernennung zum Ehrenmitglied des Stuttgarter Künstlerbundes; 1959 Ernennung zum Museums- und Denkmalpfleger für den Landkreis Heidenheim/Brenz; ab 1961 Beginn einer schweren Augenkrankheit, die schließlich zur Erblindung führt; Werke befinden sich u.a. in der Staatsgalerie Stuttgart, dem Kunstmuseum Stuttgart, in der Sammlung Hermann-Josef Bunte (Hamburg) --- LITERATUR: NAGEL, Gert K. (1986): Schwäbisches Künstlerlexikon; Kunst & Antiquitäten; S. 35 --- SIGALAS, Vanessa (2014): Heinrich Eberhard (1884-1973). Monografie und Werkverzeichnis der Gemälde; Weimar: VDG --- STEIN, Ruth: Ebergard, Heinrich, in: "Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)";, Onlineversion, Künstler-ID: 10200034 --- Stadt Ellwangen / Kunstverein Ellwangen (Hrsg.) (2014): Das Bild einer Stadt. Die Kunst des 20. Jahrhunderts in Ellwangen; Aalen: Wahl-Druck; S. 187-188
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Vorschau-Bild Eberhard, Heinrich
Bleistiftzeichnung -Ruine auf dem Palatino (Vorarbeit für Rom-Mappe)- signiert, 1924
Ausrufpreis/Gebot: 540,00 ¤
Losnr.: 96183