Künstler von A bis Z:

Karl Otto Hy

Name: Hy
Vorname: Karl Otto
Lebensdaten: 28.10.1904 Rüdesheim - 05.04.1992 Wiesbaden
Zu Leben und Werk: Maler, Zeichner, (Werbe-)Grafiker, Architekt; 1911 Zuzug von Rüdesheim nach Wiesbaden; Schulbesuch in Heidelberg und Wiesbaden; erster Kunstunterricht in der privaten Malschule von Hermann Bouffier (Wiesbaden), daneben Besuche im Atelier von Kaspar Kögler (1838-1923); 1919 Ende der Schulzeit und anfänglicher Wunsch Schlosser zu werden, da es aber hierbei keine freien Lehrstellen gab, ging er in die Ausbildung zu einem Dekorationsmaler; 1925-29 Studium an den Kunstgewerbeschulen in Mainz und Wiesbaden (u.a. bei Hans Christiansen (1866-1945), Otto Fischer-Trachau (1878-1958), Otto Arpke (1886-1943)); neben dem Studium arbeitete Hy bei dem Wiesbadener Architekten Joachim Wilhelm Lehr (1893-1971); ab 1930 freischaffend tätig, zu seinen Kunden zählten v.a. Reklamefirmen, Kaufhäuser, Brauereien, Hotels; daneben auch als Architekt tätig; 1937 Ausgestaltung der Wandelhalle in der Herbert-Anlage mit Sgraffiti (Wiesbaden); 1938 Beteiligung an der „Kunstausstellung in Frankfurt am Main, der Stadt des Deutschen Handwerks“ (Städelsches Kunstinstitut, Frankfurt a.M.); 1942 zur Wehrmacht eingezogen und anschließend russische Kriegsgefangenschaft; 1948 Rückkehr aus der Gefangenschaft nach Pforzheim und von dort Umzug nach Wiesbaden; nach 1945 als Architekt in Wiesbaden tätig und dabei beteiligt bei Restaurierungen und Innenraumgestaltungen von u.a. dem Staatstheater, dem Kaiser-Friedrich-Bad, der Trauerhalle am Südfriedhof, des Großen Sitzungssaals des Magistrats; 1962 Umzug nach Georgenborn (Gemeinde Schlangenbad); ab 1978 Vorsitzender des „Rings bildender Künstler“; 1980 Beteiligung an der Ausstellung „Wiesbadener Künstler aus 3 Generationen“ (Museum Wiesbaden, Wiesbaden); 1987 Ausstellung zusammen mit Franz Ruzicka (Nassauischer Kunstverein Wiesbaden); 2014 vertreten bei der Ausstellung „Landschaftsbilder - ein Zwischenreich von Natur und Zivilisation aus Imagination und Realität“ (Kunstarche Wiesbaden e.V.); Werke befinden sich u.a. im Besitz der Stadt Wiesbaden („Frühling“, Öl, 1957), des Museums Wiesbaden („Die Kaiserstraße in Wiesbaden“, Öl, 1934), der Ortsverwaltung Wiesbaden-Dotzheim („Blick vom Neroberg über Wiesbaden“, Öl) --- LITERATUR: HILDEBRAND, Alexander (1992): Akribie und Atmosphäre, in: Wiesbadener Leben; 6/1992; Seite 15 --- Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden (Hrsg.) (1980): Wiesbadener Künstler aus 3 Generationen; Wiesbaden: Wilhelm Lautz; unpag. (Kat.Nr. 37-38) --- „Karl Otto Hy. Optische Kultur - Wiesbadener Maler wird 80 Jahre alt“ (Autorenkürzel AH), in: Wiesbadener Kurier, vom 27./28.10.1984, Seite 9 --- „Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, Onlineversion, Künstler-ID: 42431199
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Vorschau-Bild Hy, Karl Otto
Aquarell -Blick auf Wiesbaden-Schierstein- signiert, 1936
Ausrufpreis/Gebot: 580,00 ¤
Losnr.: 96374

Vorschau-Bild Hy, Karl Otto
Aquarell -Männerbildnis vor Hausfassade- 1931, signiert
Ausrufpreis/Gebot: 740,00 ¤
Losnr.: 96718

Vorschau-Bild Hy, Karl Otto
Bleistiftzeichnung -sitzender weiblicher Akt- unsigniert, 1926
Ausrufpreis/Gebot: 360,00 ¤
Losnr.: 96717

Vorschau-Bild Hy, Karl Otto
Gouache -konstruktives Stillleben- signiert, 1931
Ausrufpreis/Gebot: 600,00 ¤
Losnr.: 96405

Vorschau-Bild Hy, Karl Otto
Zeichnung -Monstranzenbaum bei Wiesbaden-Frauenstein- signiert, 1929
Ausrufpreis/Gebot: 360,00 ¤
Losnr.: 96385

Vorschau-Bild Hy, Karl Otto
Zeichnung -stehender weiblicher Akt- unsigniert, 1926
Ausrufpreis/Gebot: 380,00 ¤
Losnr.: 96532