Künstler von A bis Z:

Gerd Baukhage

Name: Baukhage
Vorname: Gerd
Lebensdaten: 10.07.1911 Herten - 01.03.1998 Köln
Zu Leben und Werk: Maler, Zeichner; viertes von fünf Kindern des Architekten Hugo Baukhage und dessen Frau Magdalene Leonore, geb. Sprenger; 1930-32 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule (München); 1932 Umzug nach Düsseldorf; ab Frühjahr 1933 Besuch der Kunstakademie Düsseldorf (seine Probezeit absolvierte er bei Werner Heuser, später besuchte er Kurse von Theo Champion); im Sommer 1933 Umzug in die Schweiz und dort wohnhaft bei einer befreundeten Familie in Rikon (Kanton Zürich); Baukhage arbeitete in einer Gartenlaube in einem Vorort und malte nebenher Landschaftsansichten; Anfang 1934 wurde er aus der Schweiz ausgewiesen, da er keine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis besaß; bis 1936 kam er bei Geschwistern und Bekannten in Deutschland unter, bevor er erneut in die Schweiz, dieses Mal nach Lugano, verzog; bis Kriegsbeginn 1939 in der Schweiz ansässig und tätig als Landschaftsmaler; 1939-45 Kriegsdienst und bis 1948 russische Gefangenschaft; ab 1949 in Köln ansässig; Baukhage unternahm mehrere Studienreisen in den Mittelmeerraum; ab den 1960er Jahren entwickelte er eine eigene Bildsprache, wobei besonders seine ‚Versperrungen‘ zu nennen sind; 1968 Heirat mit der Ärztin Maria Theresia Solbach; 1989 malte er sein ‚letztes Bild‘; 1990 erblindete er; 2006 wurde in Köln-Lövenich eine Straße, der Gerd-Baukhage-Bogen, nach ihm benannt --- WERKE: Zahlreiche Gemälde befinden sich im Kölnischen Stadtmuseum. Diese wurden 2011 von der Witwe als Schenkung übergeben. Daneben befinden sich Werke Baukhages in folgenden Sammlungen: Karl-Ernst-Osthaus-Museum, Hagen; Museum Ludwig, Köln; Städtisches Museum, Leverkusen; Universitätsmuseum Marburg; Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg --- AUSSTELLUNGEN (Auswahl): 1950 „Vier Malerpersönlichkeiten“, Herten, Städtischer Kulturring; 1969 Köln, Französisches Institut (Einzelausstellung); 1970 Köln, Galerie Klang (Einzelausstellung); 1977 „Gerd Baukhage – Objektbilder und Zeichnungen“, Leverkusen, Städtisches Museum; 1977 Kassel, documenta 6; 1981 „Präsenz der Zeitgenossen 1 Gerd Baukhage“, Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum; 1989-90 „Gerd Baukhage. Bilder“, Köln, Josef-Haubrich-Kunsthalle & Recklinghausen, Städtische Kunsthalle --- LITERATUR: BECKER, Wolfgang (2002): Gerd Baukhage. 30 Jahre Malerei; Köln: Wienand --- PARTSCH, Susanna: Baukhage, Gerd, in: „Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, Onlineversion, Künstler-ID: 10109876
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