Künstler von A bis Z:

Herbert Rodriguez

Name: Rodriguez
Vorname: Herbert
Lebensdaten: *1959
Zu Leben und Werk: Er wurde 1959 in Lima (Peru) geboren und studierte dort Kunst an der Katholischen Universität (1976-81). Unter Protest gegen den „entfremdenden“ Lehrplan brach er das Studium kurz vor dem Abschluß ab. Danach Hinwendung zur Volkskunst der Ureinwohner, Mitglied der innovativen und weiten Einfluss ausübenden Kunstgruppe „Huayco“ (1979-81). In der Folgezeit realisierte er sein persönliches Projekt KUNST-LEBEN durch die Schaffung von Wand- und Bühnenbilder und durch die künstlerische Gestaltung für Theaterwerke, Rockkonzerte und Filmprojekte in Peru. 1994-95 Arbeitsaufenthalt in London, England, bei dem er Murales (Wandbilder) in öffentlichen Gebäuden anfertigte. Er koordinierte kritische Kunstprojekte und –festivals und war künstlerischer Leiter des alternativen Kunstzentrums El Averno in der Altstadt von Lima. Er engagierte sich durch Installationskunst gegen autoritäre Politik und trat dezidiert für die Achtung der Menschenrechte ein; Lehrtätigkeit an mehreren Kunstfakultäten In Lima. Er vertrat sein Land auf den internationalen Biennalen von São Paulo (1983), Havanna (1984) und Lima (1997) und 2014 auf der bedeutenden Ausstellung „America Latina 1960-2013“ in der Fondation Cartier, Paris (Frankreich). Mehr als zwei Dutzend Einzel- und zahlreiche Gruppenausstellungen. Sein Werk ist hinsichtlich der Gestaltung primitiven Ursprungs. Hierin sieht er die adäquate Form der Übertragung des Peruanischen in eine zeitgenössische Sprache. Inspirationsquellen sind u.a. Formen und Farben präkolumbischer Kunst, die er mit dem Neo-Dadaismus verbindet. Seine symbolischen Figuren übermitteln magisch-religiöse Inhalte.
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Vorschau-Bild Rodriguez, Herbert
Maske, Collage, 19,5x23 cm, Unikat, verso signiert 1998
Ausrufpreis/Gebot: 340,00 ¤
Losnr.: 97256