Künstler von A bis Z:

Willi Eplinius

Name: Eplinius
Vorname: Willi
Lebensdaten: 14.09.1884 Werder/Havel
Zu Leben und Werk: Geboren am 14.09.1884 in Werder/Havel als Karl, Paul, Willi Eplinius, benutzte später nur den Namen Willi. Eplinius stammt aus einfachen Verhältnissen: sein Vater Richard Eplinius war Töpfermeister, seine Mutter Bertha, geb. Alpha war Plätterin. Willi besuchte die 8-klassige Volksschule in Werder. Er ging zunächst bei seinem Vater in die Töpferlehre. Der Vater wurde jedoch so schwer krank, dass die Mutter allein für den Lebensunterhalt sorgen musste. Willi Eplinius begann daraufhin eine Malerlehre bei dem königlichen Hofzimmermaler Max Andre in Potsdam, dort erlernte er den Beruf eines Stubenmalers. Eplinius hatte schon früh große Lust am Malen. Sein Talent wurde vom Werderaner Maler Karl Hagemeister (1848 - 1933) entdeckt. Hagemeister unterrichtete ihn auch selbst und vermittelte Eplinius zu Prof. Max Koch an die Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin. Eplinius erhielt das Große Staatsstipendium und wurde Privatschüler in der Meisterklasse von Prof. Max Koch. Nach der Ausbildung arbeitete er zunächst wieder als Stubenmalergehilfe. Später bekam er eine Anstellung als Theatermaler bei den Kunstwerkstätten Obronski Impekoven & Cie in Berlin. Diese waren führend in der Herstellung von Theaterausstattung. Eplinius wohnte ab 1906 in Berlin-Steglitz. In dieser Zeit heiratete er das erste Mal und sein einzigstes Kind Ruth wurde geboren. Mit großem Eifer und Fleiß schaffte er es, sich zu einem anerkannten Theatermaler empor zu arbeiten. Hier zeigen sich Eplinius wichtige Arbeitsrichtungen: 1. als Künstler, der dekorative Gemälde bzw. Bilder für die Raumgestaltung schafft 2. als Kulissenmacher / Szenenbildner,erst beim Theater später beim Film Über seine Kriegsdienstzeit im 1. Weltkrieg: "Da er eine Seele von Mensch sei, ist er zum Töten nicht geeignet." Eplinius war Armierungssoldat, d.h. Soldaten, die nicht für den Felddienst tauglich waren und Befestigungsanlagen bauten. Außerdem war er in diversen Lazaretten untergebracht. Nach dem Krieg gab es einen Umschwung in der Theatermalerei. Die goldenen Zeiten schienen vorbei zu sein. Er hatte es schwer, als Theatermaler wieder erfolgreich tätig zu sein. Ein Freund hatte ihn zu Radieren geraten. Er lehnte zunächst ab, mit der Begründung, er sei Maler und kein Zeichner. Eplinius hatte es dann wohl doch versucht und diese Technik lag ihm sehr. Das Radieren ist eine Art des Tiefdrucks, ähnlich dem Kupferstich, bei dem mittels Radiernadel in eine Metallplatte geritzt wird. Danach wird von dieser Platte eine gewisse Anzahl Papierabdrücke erstellt. Er zog mit seiner Liebe zum Radieren am 10.09.1923 nach Ketzin Er arbeitete fast ausschließlich auf Nickel-Zink-Platten und ihm wurde eine besonders weiche Nadelführung zugesprochen Zeitweilig benutzte er auch den (Künstler-) Namen "W.E Alpha" oder "E Alpha", sicher in Anspielung auf den Geburtsnamen seiner Mutter.
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