Künstler von A bis Z:

Max Pechstein

Name: Pechstein
Vorname: Max
Lebensdaten: 1881 - 1955
Zu Leben und Werk: Max Pechstein 1947, Farblithographie, signiert, datiert, numeriert, Krüger - Verz., 295 x 390 mm, Zur Person: Max Herrmann Pechstein studiert zunächst an der Kunstgewerbeschule und an der Akademie der Bildenden Künste in Dresden. 1906 wird er Mitglied der "Brücke", der bereits Heckel, Kirchner, Bleyl, Schmitt-Rottluff und Nolde angehören. 1907/1908 reist Pechstein nach Italien und lebt längere Zeit in der Kunstmetropole Paris, wo er u.a. Werke von Gauguin und Cézanne kennenlernt. Ferner findet er Kontakt zu den "Fauves", die gleich den Mitgliedern der "Brücke" den Impressionismus zu überwinden suchen. In Berlin wird Pechstein treibende Kraft der "Neuen Sezession". Zu gemeinsamen Arbeitsaufenthalten fahren Pechstein und die Brücke-Mitglieder an die Ostsee und die Moritzburger Teiche. Bereits in den 1910er Jahren wird er von bedeutenden Galeristen wie Herwarth Walden im Berliner "Sturm", von L. Schames und von W. Gurlitt ausgestellt. 1912 kommt es zum Bruch mit der Brücke. Pechstein erfreut sich dennoch nach wie vor großer Popularität und ist an der Kölner Sonderbund-Ausstellung wie auch an der Jubiläumsausstellung des Museum Folkwang in Essen beteiligt. Pechstein im Dritten Reich als "entarteter Künstler" bezeichnet 1914 reisen Pechstein und seine Frau Lotte zu den Palau-Inseln in der Südsee. Hier entstehen zahlreiche Aquarelle, Zeichnungen und Schnitzwerke. Nach dem Krieg lebt Pechstein in Berlin, verbringt jedoch immer wieder Aufenthalte in Nidden an der Kurischen Nehrung. 1922 erhält Pechstein eine Professur an der Preußischen Akademie der Künste Berlin. Wenig später kommt es zum Bruch mit seinem Galeristen Wolfgang Gurlitt, was ihn zunächst in finanzielle Not stürzt. 1933 wird Pechstein von den Nazis als "entarteter Künstler" bezeichnet. Vier Jahre später schließt man ihn aus der Akademie der Künste aus und beschlagnahmt mehr als 300 seiner Werke aus deutschen Museen. Pechstein ist während des Krieges im Arbeitsdienst in Pommern. Sein Atelier wie auch seine Wohnung werden größtenteils durch Brand vernichtet. Max Pechstein beginnt erneut in Berlin, an der Hochschule für Bildende Künste, zu lehren. 1946/47 schreibt er seine Memoiren, die erst 1960 erscheinen. Pechstein zählt zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Expressionismus. Er erhält zahlreiche Preise und Ehrungen für sein Werk. Sammlungsauflösung/Privatverkauf
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