Künstler von A bis Z:

Max Uhlig

Name: Uhlig
Vorname: Max
Lebensdaten: geb. 1937
Zu Leben und Werk: Biographische Daten 1937 Geboren am 23. Juni in Dresden als ältestes von fünf Kindern des Forstmeisters Karl Uhlig 1945 Tod des Vaters als Soldat im März Während der Kämpfe bei Frauenstein (Erzgebirge) Flucht zu Fuß nach Böhmen zu Freunden. Kurz darauf Ausweisung aller Deutschen und Rückkehr der Familie zunächst nach Frauenstein, später im Sommer in die beschädigte und mit Flüchtlingen besetzte Dresdner Wohnung 1949-56 Lehraufträge an der Forsthochschule Tharandt 1953 Gemeinsames Landschaftsmalen mit Peter Hermann 1955-60 Studium an der Hochschule für Bildende Künste (u.a. bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer) Einige Wochen figürliches Zeichnen bei Hans Theo Richter und eine Zeit mit intensiven Stadtzeichnungen bei Max Schwimmer 1957-58 Erste Lithographien bei Roland Ehrhardt an der Hochschule für Bildende Künste, Dresden 1957-61 Mehrere Studenten-Reisen nach Bulgarien, dabei figürliche und Landschaftsstudien 1960 Mutter, Schwester und Brüder verlassen Dresden und die DDR. Beschlagnahme der Wohnung, Vernichtung des größten Teils früherer Studien, Schriftblätter, Malereien und einiger Plastiken Vernehmung durch die Polizei wegen ?Verdacht auf Mithilfe zur Republikflucht? 1960-61 Kontakte zu Werner Wittig und Claus Weidensdorfer 1961 Von Hans Theo Richter unterstützt, gelingt die Aufnahme als Meisterschüler an der Akademie der Künste, Ost-Berlin Autodidaktisches Erlernen des lithographischen Druckens 1963 Heirat mit Annette Schäfer 1965 Einrichtung eines kleinen Ateliers im Künstlerhaus Loschwitz als Nachbar von Hans Jüchser 1965-66 Mehrwöchige Arbeit auf Usedom, seitdem kontakte zu Otto Niemeyer-Holstein 1965-74 Beteiligung an zahlreichen Graphikeditionen und Ausstellungen Lothar Langs (zusammen mit Gerhard Altenbourg, Carlfriedrich Claus, Dieter Goltzsche, Gerhard Kettner, Charlotte E. Pauly, Herbert Tucholski u.a.) Kontakte zu Hermann Glöckner und Willy Wolff 1966 1. Preis für Graphik der Pirckheimer-Gesellschaft ab 1967 Malerbildnisse (1967 und 1975 Hans Jüchser, 1967 G. Kettner, Charlotte E. Pauly, 1969 Hans Theo Richter, 1970 Hermann Glöckner, 1971 Otto Niemeyer-Holstein, Willy Wolff, 1976 Herbert Kunze u.a.) 1968 Zusammenarbeit mit Carlfriedrich Claus für dessen erste druckgrafischen Blätter (Lithographien), später auch Drucke für Charlotte E. Pauly, Dieter Goltzsche, Willy Wolff, Otto Niemeyer-Holstein, Heinrich Ehmsen, Hans Theo Richter, Wilhelm Höpfner 1969 Reise nach Warschau und Krakau/ Polen 1971 erwirbt das Dresdner Kupferstichkabinett unter Leitung von Werner Schmidt erstmals mehrere Zeichnungen (Landschaften und das Bildnis Glöckner) 1971-72 Mehrwöchige Arbeitsaufenthalte in Brodowin bei Chorin (Landschaftszeichnungen) 1977-81 Entstehen jeweils in den Wintermonaten Lithographien und nach langer Unterbrechung vor allem Radierungen, von denen Eudolf Mayer 20 Platten für die Edition ?Max Uhlig. "ZEICHNEN FÜR DEN DRUCK" auswählt, erschienen 1983 in Dresden und Berlin 1979 ?Lund-Humphrey-Prize? der Sith British International Print-Biennale, Bradford/ Großbritannien 1982 Reise nach Mittelasien: Frunse, Taschkent, Schiwa, Samarkand und Pentschikent ab Sommer Arbeitsaufenthalte in Deutschneudorf im Erzgebirge (Mieten einer alten Drechselmühle) ab 1985 Beginn großformatiger Zeichnungen auf Leinwand, Stoff und Papier 1986 Erscheint eine Mappe mit acht Landschaftsradierung in der Galerie Oben, Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz) 1987 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künnste der DDR, Ost-Berlin 1989 Mai: Gastdozent an der Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg 1990 Reisen in die USA, nach Paris/ Frankreich, Amsterdam/ Niederlande und Otterloo, im Mai auf der dänischen Insel Rømø, im Herbst in Lindau in der ?Artstiftung Plaas? 1990-91 Reise nach Aix-en-Provence/ Frankreich (zusammen mit Angela Simon) 1991 Juli/ August: Gastprofessur an der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung ?Pentiment? in Hamburg Sommer: Erwerb eines Hauses in Südfrankreich Seit Ende September: wiederholte Arbeitsaufenthalte jeweils im Frühjahr und Herbst 2. Preis der 21. Internationalen Biennale Sao Paulo 1992 Reisen nach Calcutta, Norwegen, Südspanien Goldmedaille (Honorary-Prize) bei der X. Nors Internationalen Print-Biennale Fredrikstadt/ Norwegen 1997 Folge von 10 Radierungen zu Gedichten von Wulf Kirsten ?Wegrandworte? (erstmalige Verleihung) 1998 ?Hans-Theo-Richter-Preis? (erstmalige Verleihung) Einzelausstellungen (Auswahl) 1963 Humboldt-Universität, Ost-Berlin 1964 Galerie Kühl, Dresden Berliner Kunstkabinett, Ost-Berlin 1966 Staatliches Musem, Schwerin 1967 Staatliches Lindenau-Museum, Altenburg 1971 Museum der Bildenden Künste, Graphische Sammlung, Leipzig 1976 Hans-Thoma-Gesellschaft, Reutlingen 1978 Kupferstichkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen, Dresden Galerie Mouffe, Paris/ Frankreich 1979 Galerie Arkade, Ost-Berlin 1981 Produzentengalerie ?CLARA MOSCH?, Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz) Galerie West, Dresden 1984 Galerie Brusberg, West-Berlin und Hannover Galerie Nord, Dresden Galerie Linneborn, Bonn 1986 Galerie Oben, Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz) 1987 Galerie am Sachsenplatz, Leipzig Galerie Kühl + Neue Dresdner Galerie, Dresden Galerie Am Eichhof, Kiel Galerie Alvensleben, München 1988 Galerie der Akademie der Künste, Ost-Berlin Galerie Beethovenstraße, Düsseldorf Galerie Catherine Maurer, Bern/ Schweiz 1989 Galerie Hedwig Döbele, Ravensburg 1990 Galerie Scheffel, Bad Homburg Galerie Brusberg, Berlin (zusammen mit E. Marow) Kunstverein Museum Waldhof, Bielefeld Staatliches Museum Schloss Burgk, Burgk Galerie am Parkberg, Hamburg 1991 Galerie Beethovenstraße, Düsseldorf Hugieia Art Gallery, Tongeren-Riksingen Mönchshaus-Museum für Moderne Kunst, Goslar Galerie Am Eichhof, Kiel Torhaus-Galerie, Braunschweig Museum Schloss Morsbroich, Leverkusen Hugieia Art Gallery, Brügge/ Brüssel Galerie Alvensleben, München Galerie Wenk, Dortmund 1992 Birla-Academy, Calcutta/ Indien Galerie Beethovenstraße, Düsseldorf Galerie Stübler, Hannover Galerie von Loeper, Hamburg 1994 Villa Merkel, Esslingen Pfalzgalerie, Kaiserslautern Städtisches Kunstmuseum, Singen Staatliche Kunstsammlungen, Albertinum, Dresden Galerie Barthel + Tetzner, Köln Galerie Oben, Chemnitz Galerie Beethovenstraße, Düsseldorf Hugieia Art Gallery, Brügge/ Belgien Kunstmuseum im Ehrenhof, Düsseldorf 1995 Galerie Ostertag, Frankfurt 1996 Städtische Galerie, Albstadt Galerie Gunar Barthel, Berlin 1997 Galerie Döbele, Dresden Galerie Am Sachsenplatz, Leipzig Galerie Oben, Chemnitz PreussenElektra AG, Hannover 1998 Hallisch-Fränkisches Museum, Schwäbisch-Hall 2000 Frühe Werke 1960-1980, Galerie Barthel + Tetzner, Berlin 2003 Max Uhlig, Galerie Barthel + Tetzner, Berlin
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Vorschau-Bild Uhlig , Max
Bildnis-Bewegungsstudie, Lithographie, 1985/87.
Ausrufpreis/Gebot: 390,00 ¤
Losnr.: 75472

Vorschau-Bild Uhlig , Max
Drei Köpfe Preuß, Lithographie, 1982/83.
Ausrufpreis/Gebot: 450,00 ¤
Losnr.: 75473

Vorschau-Bild Uhlig , Max
Großes Buschwerk, Lithographie, 1979. Aufl.: 12 Ex.
Ausrufpreis/Gebot: 370,00 ¤
Losnr.: 75486

Vorschau-Bild Uhlig , Max
Original Kohlezeichnung, handsigniert
Ausrufpreis/Gebot: 520,00 ¤
Losnr.: 78059

Vorschau-Bild Uhlig , Max
Originalgraphisches Plakat, 1984. Kopf, handsigniert, Auflage 100.
Ausrufpreis/Gebot: 150,00 ¤
Losnr.: 52804

Vorschau-Bild Uhlig , Max
OSTSEELANDSCHAFT - Handsignierte OriginalRadierung 1965 - Schüler v.SCHWIMMER & RICHTER in DRESDEN
Ausrufpreis/Gebot: 180,00 ¤
Losnr.: 73446

Vorschau-Bild Uhlig , Max
Winterlicher Rebstock, Lithographie, 2002, signiert
Ausrufpreis/Gebot: 140,00 ¤
Losnr.: 92107