Künstler von A bis Z:

Margarete Geibel

Name: Geibel
Vorname: Margarete
Lebensdaten: (1876 - Weimar - 1955)
Zu Leben und Werk: Die Künstlerin studierte bei Rasch in Weimar und Alfred Schmidt in Stuttgart. Ihr besonderes Interesse galt dem Farbholzschnitt mit Weimarer Motiven, die sie in verschiedenen Mappenwerken veröffentlichte. Vorliegendes Blatt gehört zu der 3 Graphiken umfaßenden Mappe der "Großherzöglichen Bibliothek". "Ihre Blätter haben über den künstlerischen Wert hinaus noch ihre gegenständliche Bedeutung, denn sie hat in zwei größeren Folgen, einige der für die deutsche Kultur wichtigsten Stätten, - das 'Goethe-Haus' und das 'Wittumspalais' - für die Nachwelt in wirkungsvollen Wiedergaben festgehalten. Im Druck läßt sie allerdings den jeweiligen Zufall stärker mitspielen als die meisten Kollegen: auch liebt sie die lebhafte Fleckenverteilung beinahe bis zur Unruhe, was wohl eine Folge der gewählten Vorwürfe ist, deren überreiches Detailgewimmel sie ja beachten mußte, wenn sie nicht den Wert ihrer Blätter als Tatsächlichkeitsschilderungen preisgeben wollte. Ein besonderer Mut läßt sie vor den schwierigsten, manchmal geradezu undankbaren Aufgaben nicht zurückschrecken. Die scheinbar sehr trocken aufgetragenen Farben verbinden sich zu hellen Harmonien, und es ist ganz besonders hervorzuheben, daß sie sich von Japan freigemacht hat und ganz auf eigenen Wegen wandelt. Neben den obengenannten führe ich noch einige schöne 'Schneelandschaften' und eine feine Darstellung des Inneren der 'Bibliothek zu Weimar' an" (Singer, Hans W., Die moderne Graphik. Leipzig 1914. S. 231-232).
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