Künstler von A bis Z:

Rolf Laute

Name: Laute
Vorname: Rolf
Lebensdaten: Geboren 1940 in Eutin, lebt in Hamburg
Zu Leben und Werk: Deutscher Maler, Graphiker und Kunstpädagoge. 1959-64 Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Carl Heinz Wienert, Walter Arno, Klaus Bendixen und Acht. 1964 Kunsterzieherexamen. 1964-67 Lehrauftrag für Kunsterziehung in Hamburg. 1972/73 Gastdozent an der Hochschule für bildende Künste in Frankfurt. Seit 1969 Leitung der Privaten Kunstschule im Karolinenviertel in Hamburg. 1984 Begründer der Künstlergruppe "Die Schlumper" - es war zufällig in der Straße "Beim Schlump", wo um ihn künstlerisch "schwer" Begabte mit unterschiedlichen Behinderungen zusammen kamen. In den Kellerräumen des "Stadthauses Schlump", einer Außenstelle der damaligen Alsterdorfer Anstalten, entstand ein provisorisches Atelier. Frauen und Männer im Alter zwischen 20 und 80 Jahren schlossen sich nach kurzer Zeit der Gruppe an. Mit Hilfe des schon 1985 gegründeten Fördervereins "Freunde der Schlumper" und der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales wurde schließlich 1993 das Arbeitsprojekt "Schlumper von Beruf" ins Leben gerufen. Das Projekt bietet zurzeit 24 Künstlerinnen einen festen Arbeitsplatz. Über die Kindertagesstätten im Karoviertel: Insgesamt betreuen die vier Kindertagesstätten über 350 Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen. "Es ist ein sehr spannender Prozess, wenn so ungewöhnliche Künstler wie die Schlumper zusammen mit Kindern Kunst machen", so Rolf Laute. 1966 "Kunstpreis der Jugend" Baden-Baden, 1967 Kunstpreis "Junger Westen" Recklinghausen, 1967/68 "Kunstpreis der Jugend-Graphik" Bochum. Schuf Strukturelle Zeichnungen in mathematischem Gefüge ("Wolkenbank", 1969) und Objekte.
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Vorschau-Bild Laute, Rolf
Serigrafie, WOLKENBANK, 1969, signiert und datiert
Ausrufpreis/Gebot: 90,00 ¤
Losnr.: 11336