Künstler von A bis Z:

Friedrich Schiemann

Name: Schiemann
Vorname: Friedrich
Lebensdaten: Friedrich Schiemann Geb. 1918- 1991 in Hüls
Zu Leben und Werk: Friedrich Schiemann 1918 Geboren in Hüls, Kreis Recklinghausen. Enkel des 1936 verstor¬benen Bildhauers Aloys Janlk 1937 Abitur 1937 - 39 4 Semester Hochschule tür Lehrerbildung mit anschließendem Staatsexamen. 1939 - 46 Kriegsjahre als Soldat und Gefangenschaft, 1946 - 50 8 Semester Kunstakademle Düsseldorf. Schüler bei Prof. Hauser 1 , Meisterschüler der Akademie nach dem Kriege bei Prof. Pankok. 1950 Verließ die Akademie und blieb als freischaffender Künstler in Düsseldorf. 1953 Im Kunstverein für die Rheinlande Lind Westfalen wurden am 11,7.53 zwei Ereignisse besonders gewürdigt: die Verleihung des Cornellus-Preises sowie eine umfangreiche Nolde-Ausstellung. Am Corneliuspreiswettbewerb nahmen damals 141 Maler und Bildhau¬er aus allen Teilen des (alten) Bundesgebietes teil Ausgezeichnet wurden durch das Preisgericht zwei Maler und zwei Bildhauer. Der Preis wurde an Prof. Teuber (Kunsthochschule Berlin) und - als einem der Jüngsten - Friedrich Schlemann verliehen, überreicht durch Oberbürgermeister Gockeln. 1955 Kollektivausstellung im Kunstverein mit dem Bildhauer Norbert Krl¬cke. Ließ sich von E. W. Nay beeinflussen. Heiratet die Tochter des Hals-Nasen-Ohrenarztes Dr. Cürten. 1975 Gastdozent der Gesamthochschule Bochum. F. Schlemann stand dem kommerziellen Galeriebetrieb immer distanziert gegenüber. Die Trennung der Familie, häufige Studien- und Arbeitsreisen nach Korsika, Frankreich, Spanien und immer wieder nach Griechenland entfernten ihn von der Stadt seines großen Erfolges. Der gebildete Verstand und seine philoso¬phische Betrachtungswelse der Dinge verhinderten, über das malerische Experiment in eine Programmalerei zu geraten. Im sicheren Besitz seiner zeichnerischen und abstrahierenden Grundlagen und Mittel entstanden in dieser Lebensphase in farbenfroher Ausbreitung Lieben Por¬tralts. Gouachen Lind Ölbildern hauptsachlich Aquarelle. Anfang der 80-er Jahre ließ Schlemann sich wieder in Düsseldorf nieder und bezog dort eln Atelier. Sein von der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekanntes Spätwerk entstand in der relativ kurzen Zelt zwischen September 89, dem Tage seines ersten Ölbildes nach längerer Atelierpause, bis einem Tag vor seinem Tod, dem 17,05,1991 . Austellungen in Düsseldorf - Köln - Baa Godesfcerg - München - Freiburg - Paris - Brüssel Museumsankäufe in DJsseldorf - Krefeld - WupaDertal - Duisburg - Neuss Vertreten in öffentlichen und privat Sammlurgen in Kairo - Beirut - Rom Paris - London - Wasnlngton - Ch - ädteborg - K iItusminlsterium NRW
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