Künstler von A bis Z:

Eduardo Chillida

Name: Chillida
Vorname: Eduardo
Lebensdaten: geb. 1923 San Sebastian gest. 2002 San Sebastia
Zu Leben und Werk: 1924
Geboren am 10. Januar in San Sebastián im spanischen Baskenland als dritter Sohn eines Berufsoffizier und einer Sopranistin.
1930
Besuch der Grundschule und anschließender Privatunterricht.
1936
Dreimonatiger Aufenthalt bei Freunden der Familie in Frankreich.
1943-46
Architekturstudium an der Universität von Madrid, lebt im Colegio Jiménez de Cisneros.
1947
Abbruch des Architekturstudiums und Besuch der Kunstakademie Círculo de Bellas Artes de Madrid; er lernt die Grundlagen der Bildhauerei bei José Martinez Repullés kennen, es entstehen die ersten Skulpturen.
1948
Umzug nach Paris und Einrichtung seines Ateliers; erste Figuren in Gips. Begegnung mit dem spanischen Maler Pablo Palazuelo, Beginn einer langjährigen Freundschaft.
1949
Gemeinsam mit Palazuelo Teilnahme am Salon de Mai in Paris, zeigt seine Gipsfigur Forma (Form).
1950
Heirat mit Pilar de Belzunce in San Sebastián und Umzug nach Villaines-sur-Bois bei Paris. Geburt des ersten von acht Kindern.
1951
Rückkehr nach San Sebastián. Beim Transport Beschädigung bzw. Zerstörung der meisten seiner aktuellen Werke. Kurz darauf Umzug in eine Villa im benachbarten Hernani. Entscheidung zum künstlerischen Neubeginn Es entsteht die erste abstrakte Eisenskulptur in der Schmiede des Ortes. Installation eines eigenen Schmiedeherdes im Atelier, Durchbruch zur Eisenskulptur.
1954
Erste Einzelausstellung in der Galerie Clan in Madrid. Erster öffentlicher Auftrag für die Basilika der Franziskaner in Aránzaza im Baskenland. Beteiligung am "Premier Salon de la Sculpture Abstraite" der Galerie Denise René in Paris, Erwerbung der dort ausgestellten Arbeit durch das Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Tod des Bruders Ignacio bei einem Motorradunfall, kurz darauf Tod der Mutter.
1956
Erste größere Einzelausstellung in der Galerie Maeght in Paris; in der Folge regelmäßige Ausstellungen in dieser Galerie. Tod des Vaters Pedro.
1957
Umzug in die Villa Paz in San Sebastián, Einrichtung einer Schmiede am Haus.
1958
Erste USA- Reise. Ausstellung im Guggenheim Museum in New York. In New York Bekanntschaft mit dem Musiker Edgar Varèse und dem Architekten Frank Lloyd Weber.
1959
Erste Arbeiten in Holz mit Beginn der Serie "Abestie gogorra" ( Rauher Gesang). In ihnen schließt Chillida durch besondere Balkenverstrebungen versteckte Zellen ein, die sein hermetisches Raumverständnis einleiten; zeitgleich erste Werke in Stahl. Teilnahme an der documenta II. Beginn einer intensiven Rezeption von Chillidas Werken in Deutschland.
1960
Beteiligung an der Ausstellung "New Spanish Painting and Sculpture" im Museum of Modern Art in New York. Teilnahme an der Biennale in Venedig. Bekanntschaft und Beginn der Freundschaft mit Alberto Giacometti.
1962
Reise nach London, um den Parthenonfries im British Museum zu sehen; daraufhin Reise nach Griechenland. Ausstellung "Three Spaniards: Picasso, Miró, Chillida" im Museum of Fine Arts in Houston (Texas). Erste Arbeit in Marmor.
1963
Griechenlandreise, besonders Interesse an der Durchdringung von Licht und Skulptur. Aufenthalt in Rom, um Werke von Medarda Rosso zu studieren.
1964
Teilnahme an der documenta III in Kassel und an der Ausstellung "Paintings and Sculpture of a Decade 54-64" in der Tate Gallery in London. Begegnung mit Joan Miró.
1965
Erste Arbeiten in Alabaster.
1966
Einzelausstellung im Wilhelm- Lehmbruck-Museum in Duisburg. Mehrmonatiger Aufenthalt in Bodino (Galizien) anläßlich einer monumentalen Skulptur, die in einem Granitsteinbruch entsteht. In Houston (Texas) startet die erste Retrospektive in den USA. Teilnahme an der documenta IV in Kassel. Erste Begegnung mit Martin Heidegger.
1971
Mehrmonatige Gastprofessur am Carpenter Center for the Visual Arts der Harvard University in Cambridge (Massachusetts). Ernennung zum Mitglied der Akademie der Bildenen Künste in München. Gemeinsam mit Freund José Antonio Fernández Ordónez Erprobung von Möglichkeiten zur Erstellung monumentaler Betonskulpturen und Entwicklung einer Verschalungstechnik, die in den folgenden Jahren angewendet wird.
1972
Erste Retrospektive des graphischen Oeuvres im Ulmer Museum. Erste Einzelaustellung in der Galerie Lolas-Velazco in Madrid.
1973
Erste Skulpturen aus Steinzeugton mit Schamotte. 1977
Teilnahme an der documenta IV in Kassel. Einweihung eines Platzes am östlichen Ende der Bucht von San Sebastián mit drei Skulpturen, den Peines del viento ( Windkämmen).
1979
Große Retrospektive im Carnegie Institute des Pittburgh Museum of Art; Einzelausstellung in der National Gallery in Washington.
1980
Übernahme eines Teils der Retrospektive in das Solomon R. Guggenheim Museum in New York, anschließend in Madrid und Bilbao.
1982
Umzug der Familie auf den Monte Igueldo in San Sebastián. Kauf eines alten baskischen Bauernhauses in Zabalaga in der Nähe von Hernani. Vortrag im Rahmen eines Seminars über das Verhältnis von Architektur und Skulptur an der ETH in Zürich.
1983
Ernennung zum Mitglied der Royal Academy of Arts in London. 1984
Gründung der Chillida-Stiftung durch Chillidas Frau Pilar und ihre acht Kinder. In dem Landhaus in Zabalaga sollen Dokumente, Fotografien und Werke aus dem Besitz der Familie gesammelt werden.
1985
Auftrag der Stadt Frankfurt für eine monumentale Skulptur zu Ehren von Johann Wolfgang von Goethe.
1986
Auftrag der baskischen Stadt Guernica für ein Monument anläßlich des 50. Jahrestages der Zerstörung der Stadt im Spanischen Bürgerkrieg. Einweihung von "Goethes Haus" in der Taunusanlage in Frankfurt. Chillida-Symposium im Museum of Contemporary Art in La Jolla, Kalifornien.
1988
Einweihung des Monuments "Gure aitaren Etxea" ( Unseres Vaters Haus) in Guernica.
1989
Installation der Stahlskulptur "Zuhaitz" (Baum) in Grenoble, die vom französischen Kulturminister aus Anlaß des 200. Jahrestages der Französischen Revolution in Auftrag gegeben worden war. Einweihung von "De música" vor dem Morton Meyerson Symphony Center in Dallas, Texas, Architektur von J.M.Pei.
1990
Reise nach Japan. Auf der 44.Biennale von Venedig ist Chillida mit einer Sonderausstellung vertreten. Die Sommeruniversität des Baskenlandes widmet Chillida ein Symposium. Einweihung der 10m hohen Betonskulptur "Elogio del horizonte" ( Loblied auf den Horizont) an der Küste von Gijón.
1991
Retrospektive im Neuen Berliner Kunstverein im Martin-Gropius-Bau in Berlin.
1992
Erste Retrospektive in der Geburtsstadt des Künstlers, San Sebastián. Einweihung der Betonskulptur "Homenaje a la tolerancia" ( Hommage an die Toleranz) in Sevilla.
1994
Ausstellung "Chillida im geistlichen Raum" in der Kunst-Station Sankt Petre in Köln. Einweihung von "Puerto de música" (Tor der Musik) in Santiago de Compostelo.
1996
Erste thematische Ausstellung "Chillida und Goethe" im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück, Akzisehaus. Ausstellung "Motana Tindaya. Eduardo Chillida" (Berg Tindaya. Eduardo Chillida) in Puerto Rosario, Fuerteventura, zur Vorstellung seines Projekts, den heiligen Berg von Tindaya auszuhöhlen.
1997
Ausstellung "Chillida und die Musik" im Sinclair-Haus in Bad Homburg v.d.Höhe.
2000
Eröffnung des eigenen Museums "Chillida Leku" (Chillidas Ort) in einem Bauernhof aus dem 16. Jahrhundert in Hernani bei San Sebastián
2002
er stirbt am 1. August in San Sebastián
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Vorschau-Bild Chillida, Eduardo
Concordances, Farblithographie von 1961
Ausrufpreis/Gebot: 80,00 ¤
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Vorschau-Bild Chillida, Eduardo
Corrélation, Farblithografie 1960
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Vorschau-Bild Chillida, Eduardo
Komposition 1972, Olympische Spiele München, handsigniert--Sammlerobjekt--
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Losnr.: 78824

Vorschau-Bild Chillida, Eduardo
Les deux noirs, Lithographie von 1961
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Losnr.: 60030

Vorschau-Bild Chillida, Eduardo
Lithografie erker Galerie 68/69-handsigniert
Ausrufpreis/Gebot: 390,00 ¤
Losnr.: 81546