Künstler von A bis Z:

André Derain

Name: Derain
Vorname: André
Lebensdaten: 1880-1954
Zu Leben und Werk: André Derain wurde am 17. Juni 1880 in Chatou geboren. 1898/99 studierte er an Académie Carrière in Paris wo er Matisse, Puy und Marquet kennen lernte. 1900 teilte er sich mit Vlaminck ein Atelier in Chatou. Während seines Aufenthaltes 1901 in Paris besucht er den Louvre, wo er nach Gemälden Alter Meister kopierte. Als er bei Bernheim-Jeune eine Ausstellung mit den Werken von van Gogh sah, hatte diese einen starken Eindruck auf den Künstler. Zwischen 1901 und 1904 leistete er seinen Militärdienst ab. 1905 übernahm der Kunsthändler Vollard den größten Teil seiner Werke zum Verkauf. Im gleichen Jahr reiste er zusammen mit Matisse nach Collioure und stellte in Paris mit den "Fauves" im Salon d.Automne aus. Es folgte seine erste Reise nach London. 1906 entstanden Keramikdekorationen für Metthey. 1907 heiratete er Alice Princet und traf sich in Avignon mit Picasso und in Cassis mit Matisse. In Brüssel wurden seine Arbeiten gezeigt. 1909 folgte eine Ausstellung in Moskau, gleichzeitig illustrierte er für Kahnweiler "L.Enchateur pourrissant d.Apollinaire". 1910 Ausstellung in Düsseldorf, 1911 in Köln, Berlin, München, St. Petersburg, Moskau, Amsterdam, London und in den USA. Als 1914 der erste Weltkrieg ausbrach, befand sich Derain zusammen mit Picasso und Braque in Montfaret bei Avignon. Zwischen 1914 und 1918 war er Soldat, arbeitete jedoch, soweit es seine Zeit erlaubte, künstlerisch weiter und bereitete die Illustration zu "Mont-de-Piété" von André Breton vor. 1918/19 erste Theaterdekorationen für Claudel und für die "Ballets Russes". 1921 reiste Derain nach Rom, 1922 folgten wichtige Ausstellungen in Stockholm, Berlin, Frankfurt und München. In den folgenden Jahren entstanden u.a. wieder Arbeiten für Theater und Ballett. 1927 erschien die Lithofolge "Les Métamorphoses". Weitere Illustrationen folgten 1929. Zwischen 1930 und 1933 entwarf der Künstler wieder Kostüme und Bühnenbilder, 1934 illustrierte er für Vollard "Satyricon". Im Jahre 1935 zeigte die Kunsthalle Bern eine umfassende Retrospektive seines Werkes. Obwohl sein Haus infolge des Krieges 1940 beschlagnahmt wurde, besuchte er 1941 Deutschland. 1945 zurück in Chambourcy arbeitete er an Gemälden und Skulpturen, sowie an Kostüm- und Bühnenentwürfen u.a. für Roland Petit. Derain verstarb am 8. September 1954 in Garches an den Folgen eines Autounfalls.1957 widmete die Galerie Maeght in Paris dem zeichnerischen Oeuvre des Künstlers eine umfassende Ausstellung. Derain zählt zu den Begründern und Hauptvertretern des Fauvismus, gab diese Stilrichtung später jedoch wieder auf, um über mehrere Stationen künstlerischer Entwicklung, wie den Kubismus, zur traditionellen Kunst zurückzukehren. Seine weiblichen Aktdarstellungen und Bildnisse bilden neben Stilleben und Landschaften einen Schwerpunkt in seinem Oeuvre. © M.P. 2005
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Vorschau-Bild Derain, André
Andre Derain, " PAYSAGE A' L' ABRE BLEU from Douze Contemporains, Lithographie
Ausrufpreis/Gebot: 850,00 ¤
Losnr.: 95692