Künstler von A bis Z:

Heinrich Steiner

Name: Steiner
Vorname: Heinrich
Lebensdaten: 1911 in Kaiserslautern geboren
Zu Leben und Werk: Heinrich Steiner ist ein wichtiger Vertreter des Deutschen Expressionismus der zweiten Generation. Nach seiner akademischen Ausbildung zum Maler in Hamburg, München und Florenz wurde seine künstlerische Entwicklung in entscheidendem Maße durch das gemeinsame Arbeiten mit Rudolf Levy, einem Mitglied des deutschen Matissekreises, geprägt. Beide Maler verbrachten einige Jahre der Emigration in Florenz in der sogenannten Pension Bandini, der Zufluchtsstätte für in der Heimat unerwünschte, deutsche Künstler. Während dieser Zeit wurde für Heinrich Steiner die auf den Werken Matisses basierende Komposition von Bildinhalt und Farbgestaltung zu seinem Medium der Bildaussage. Heinrich Steiner, der auch als künstlerischer Enkel Henri Matisses bezeichnet wird, nimmt als Vertreter der expressiven, gegenständlichen Malerei in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine herausragende Position ein. -()- Heinrich Steiner, Sohn des Intendanten desStadttheaters - 1915-20 Zürich, wo der Vater ein Wiener Operettenensemble aufbaut - 1922-26 Besuch der höheren Schule in Hamburg- - 1926 Eintritt in die Altonaer Kunstgewerbeschule. Stellt sein erstes Bildin der Altonaer Sezession aus. - 1927-29 Lehre als Bühnenmaler am Hamburger Schauspielhaus und an derStädtischen Oper Berlin - 1929-32 Bühnenmaler am Theater am Gärtnerplatz, München - 1932-34 Studium an der Akademie für Bildende Künste, München bei Karl Caspar - 1934-38 lebt als freier Maler in Düsseldorf. Studienreisen nach Paris, Colmar,Straßburg, Amsterdam, Zürich - 1938 Emigration nach Italien, Florenz. Studium an der florentinischenAkademie bei Felice Carena. Wohnt in der heute legendären PensioneBandini an der Piazza Santo Spirito. Anschluß an den dortverkehrenden Künstlerkreis: Hans Purrmann, Rudolf Levy, Heinz Battke, Kurt Craemer, Eduard Bargheer, Karli Sohn-Rethel, Emy Roeder. Der Matisse-Schüler Rudolf Levy gewinnt großen Einfluß auf Steiner. Nach der deutschen Besetzung muß er untertauchen1946 Auszeichnung mit dem Premio Colombo , auf der Biennale inVenedig, neben Carlo Carrà und Massimo CampigliDer bedeutende venezianische Kunsthändler Carlo Cardazzi nimmt ihn unter Vertrag. - 1948 Umzug nach Venedig - 1949 Vertrag mit Cardazzi wird nicht verlängert. Rückkehr nach Florenz - 1950 Mitglied der Pfälzischen Sezession, MIT Hans Purrmann,Edvard Frank ,Will Sohl - 1953 Pfalzpreis für Malerei - 1974 Rückkehr nach Italien. - A U S S T E L L U N G E N: 1939 Erste Ausstellung in Florenz - 1941 Galerie Il Ponte in Florenz - 1946 Galerie Il Cenacolo, Florenz - 1949 Galerie Il Cavallino von Carlo Cardazzi in VenedigGalerie Il Naviglio von Carlo Cardazzi in Mailand - 1953 Landesgewerbeanstalt Kaiserslautern - 1956 Landeskunstschule Mainz - 1959 Galerie Prestel, Frankfurt/MainFrankfurter Kunstkabinett Hanna Bekkervom RathFrankfurter Sezession-1964 Galerie Proposte, Florenz - 1965 Società di Belle Arti, Genua - 1967 Frankfurter Westend Galerie, Frankfurt/Main - 1968 Instituto Italiano di Cultura, Köln - 1974 Galerie Seifert-Binder, München - 1976 Galerie Schneider, Rom - 1979 Goethe Institut, Trier1981 Goethe Institut, Padua - 1983 Galerie Esse Arte, Rom - 1986 Galerie Oro del Tempo, Rom 1987 Frankfurter Westend Galerie, Frankfurt/Main1988 Galerie Cortina, Rom - 1991 Galerie Koch, Hannover - 1992 Galerie Brigitte Wagner, Bonn2000 Galerie del Monte, Forio / Ischia - 2001 Galerie Koch, Hannover
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Vorschau-Bild Steiner, Heinrich
WASSERROSEN - OriginalHolzschnitt des KÜNSTLERISCHEN ENKELs von MATISSE -1978 handsigniert
Ausrufpreis/Gebot: 65,00 ¤
Losnr.: 27574