Künstler von A bis Z:

Rudolf Möller

Name: Möller
Vorname: Rudolf
Lebensdaten: 1881 - 1967
Zu Leben und Werk: Deutscher Expressionist und Künstler der Verschollenen Generation. Geb. 1881, Schüler von Louis Corinth, Miglied der November-Gruppe. Immer mehr finden Künstler; die seit einiger Zeit unter den Begriffen „Verschollene Generation“ oder Expressionismus der 2. Generation“ zusammengefasst werden, Eingang in öffentliche und private Sammlungen. Über Jahrzehnte zu Unrecht vernachlässigt und wenig beachtet, wurde die Qualität ihrer Arbeiten und deren Einfluss auf nachfolgende Künstler und Kunstströmungen von einigen Galerien und Kunstwissenschaftlern vor ca. 20 Jahren erkannt und in einen Kontext zu den großen, jedermann bekannten Namen der Kunstszene der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gesetzt. Rudolf Möller ist einer dieser zu Unrecht fast vergessenen Künstler. Die „Novembergruppe“ gründete sich am 3. Dezember 1918 und verdankte sich und ihren Namen den revolutionären Ereignissen im November 1918. Das Ende des 1. Weltkrieges und der Sturz der Monarchie erweckte die Hoffnung, dass eine unmenschliche Epoche zu Ende gegangen sei und führte bei vielen Künstlern zu dem Wunsch an der kulturellen und politischen Neuordnung teilzuhaben und mitzuwirken. Die „Novembergruppe“ verstand sich als Vereinigung radikaler Künstler, die die bisherigen Ausdrucksformen verwarfen und neue Ausdrucksformen progressiv und radikal anwenden wollten. Sie wurde zu einem der wichtigsten Sammelbecken der fortschrittlichen künstlerischen Kräfte in der Zeit der Weimarer Republik. Zu ihren Mitgliedern gehörte unter anderem Max Pechstein, Cesar Klein, Georg Tappert, Moriz Melzer, Athur Segal, Georg Scholz, Oskar Schlemmer, Otto Möller, Rudolf Möller, Ewald Matare, Johannes Molzahn, Johannes Itten, Hanna Höch, Eugen Hoffmann, Walter Gramatte, Otto Gleichmann, Otto Freundlich, Heinrich Ehmsen, Josef Eberz, Otto Dix, Walter Dexel, Peter August Böckstiegel, Rudolf Belling, Conrad Felixmüller und viele andere mehr. Die Novembergruppe nahm zwischen 1919 bis 1932 an der alljährlich stattfindenden Großen Berliner Kunstausstellung, auf der sie als eigenständige Abteilung ausstellte, teil. Ihr Ende fand sie mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten in deren Vorstellungen von „… deutscher Kunst im Geiste nordischer Art“ weder ihre Mitglieder noch deren Kunstwerke passten. 1935 wurde sie wegen Entziehung der Rechtsfähigkeit aus dem Vereinsregister gestrichen.
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Vorschau-Bild Möller, Rudolf
- OASE - 1916 - OriginalLithographie des Künstlers der NOVEMBERGRUPPE & BERLINER SEZESSION
Ausrufpreis/Gebot: 78,00 ¤
Losnr.: 49540

Vorschau-Bild Möller, Rudolf
Rudolf Möller Jütland Radierung signiert
Ausrufpreis/Gebot: 120,00 ¤
Losnr.: 30352