Künstler von A bis Z:

Herbert Sandberg

Name: Sandberg
Vorname: Herbert
Lebensdaten: 1908-1991
Zu Leben und Werk:
1908 in Posen geboren studierte Sandberg in den 20er Jahren an der Kunstakademie in Breslau beim Expressionisten Otto Mueller.
Von 1928 an zeichnete Sandberg in Berlin für die Presse. Als KPDler kämpfte er mit seiner Kunst aktiv gegen Nationalsozialismus und Hitler-Regime. 1934 wurde er verhaftet und wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" verurteilt. Nach drei Jahren Zuchthaus überstellte man ihn ins KZ Buchenwald.
Sandberg überlebte und ließ seinen künstlerischen Aktivitäten sofort wieder freien Lauf. Gemeinsam mit dem Schriftsteller Günter Weisenborn gründet er die Zeitschrift "Ulenspiegel". Mitte der 50er Jahre war Sandberg Chefredakteur der Zeitschrift "Bildende Kunst" und ab 1954 schrieb und zeichnete er im "Magazin" die Serie "Der freche Zeichenstift".
Sein Freund Brecht ermutigte ihn zu Theaterzeichnungen, die der theaterbesessene Sandberg über lange Zeit bei verschiedensten Inszenierungen des Berliner Ensemble fertigte, so die Tradition der Theaterzeichnung wieder aufleben ließ, und die 1967 in einer Auswahl als "Mein Brecht-Skizzenbuch" erschienen. 1970 wurde Sandberg zum Professor ernannt und lehrte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Der Künstler starb 1991 in Berlin. Sein Nachlass, der ca. 2000 Zeichnungen und 1067 druckgrafische Blätter umfasst, befindet sich in der Akademie der Künste, Berlin.
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Vorschau-Bild Sandberg, Herbert
Verschiedener Meinung. Originalgraphisches Plakat, Karl-Marx-Stadt 1982, signiert.
Ausrufpreis/Gebot: 100,00 ¤
Losnr.: 68044