Künstler von A bis Z:

Peter Sylvester

Name: Sylvester
Vorname: Peter
Lebensdaten: 3. März 1937 Saalfeld - 4. April 2007 Leipzig
Zu Leben und Werk: Nach seinem Grundschulabschluss absolvierte Peter Sylvester von 1951 bis 1954 eine Facharbeiterausbildung zum Chemigrafen. Von 1954 bis 1957 war er in Erfurt und Jena in seinem Beruf tätig und bis 1964 auch in Leipzig, wohin er 1958 übersiedelte.

In die Jahre 1955/56 fallen erste Versuche der Malerei, nicht zuletzt auch intensiviert durch einen Besuch im Atelier des Malers Max Ackermann in Stuttgart. In Jena begann Sylvester mit autodidaktischen Studien im Archäologischen Institut der Universität und besuchte als Gasthörer das Kunsthistorische Institut Jena. Seine Malausbildung blieb autodidaktisch. In Leipzig belegte er die Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst und begann seine grafische Arbeit in ihren Werkstätten für Lithografie und Radierung.

Seit 1964 war Peter Sylvester in Leipzig freischaffend tätig. 1967 wurde er Mitglied des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands (ab 1970 Verband Bildender Künstler der DDR). 1972 gründete er mit weiteren Leipziger Künstlern die Leipziger Grafikbörse als erste jury- und damit zensurfreie Künstlervereinigung der ehemaligen DDR, die jährliche Grafikausstellungen durchführte und heute noch aktiv ist. Anlässlich der 15. Ausstellung wurde Peter Sylvester ihr Leiter und war nach der Umwandlung in einen Verein von 1991 bis zu seinem Tod dessen Vorsitzender.

Studienreisen führten ihn unter anderem nach Dalmatien, Mittelasien, Italien und Frankreich. Auf einer Frankreichreise 1981 begegnete er Victor Vasarely in dessen Landhaus in Gordes. Es folgten 1983, 1984 und 1985 Arbeitsaufenthalte als Gast in der Cité Internationale des Arts Paris und in Aix-en-Provence bzw. Morlans/Mont Ventoux (Provence).

1993 wurde er Mitglied der Assocation du Chemin Vert-Atelier Gravure, Paris. 1994 nahm er am Symposium &####8222;Naturwissenschaft und Kunst&####8220; der Universität Leipzig teil. Er beteiligte sich auch mehrfach an den Gaterslebener Begegnungen, wo Naturwissenschaftler, Schriftsteller, Künstler, Publizisten und Politiker zu philosophischen Fragen aus Natur und Gesellschaft Stellung nehmen.

Quelle: Wikipedia (Auszug)

Lit.: Hütt, Grafik der DDR, S. 310-311, Zehn Jahre Leipziger Grafikbörse (1982)
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