Künstler von A bis Z:

Walter Stöhrer

Name: Stöhrer
Vorname: Walter
Lebensdaten: 1937 geb. in Stuttgart, 2000 gest. in Scholderup
Zu Leben und Werk: Walter Stöhrer ist gestorben Der international bekannte Maler Walter Stöhrer ist im Alter von 63 Jahren in seinem ländlichen Atelier bei Schleswig gestorben. Der Künstler war einer der renommiertesten Vertreter des deutschen Informel. Scholderup - Stöhrer starb bereits am Montag in Scholderup. Er wird am Samstag auf dem Friedhof des Nachbardorfes Kahleby beigesetzt. Mit seinen abstrakten, eruptiven Bildern war Stöhrer in den 60er Jahren berühmt geworden. Typisch für sein künstlerisches Arbeiten blieb der physische Einsatz, sein kraftvolles Malen. Der Malprozess sei ihm ebenso wichtig gewesen wie das erreichte Ergebnis, meinten Kritiker. Für seine Bilder verwendete er in der Regel die Farben gelb, rot, blau, schwarz und weiß. Zeitlebens blieb er einem pathetischen Expressionismus verhaftet, den zu Beginn der 60er Jahre vor allem seine Auseinandersetzung mit der dänischen COBRA-Gruppe prägte. Literarische Texte - besonders antike Philosophen und französische Surrealisten -, aber auch musikalische Ideen lieferten ihm oftmals Anregungen für seine malerischen und grafischen Arbeiten. Die Druckgrafik hatte in seinem Schaffen einen besonderen Stellenwert. Walter Stöhrer wurde 1937 in Stuttgart geboren. Er studierte an der Hochschule der Bildenden Künste in Karlsruhe; von seinen Lehrern beeinflusste ihn besonders HAP Grieshaber. Seine Werke stellte Stöhrer auch im europäischen Ausland und in New York aus. Auf dem Kunstmarkt aber konnte er sich erst Ende der 70er Jahre etablieren. Nachdem er bereits zu Beginn der 80er Jahre eine Gastprofessor an der Hochschule der Künste (HdK) in Berlin übernahm, wurde er 1984 Mitglied der Akademie der Künste. Seit 1986 lehrte Stöhrer als ordentlicher Professor an der HdK Malerei. Er habe zu seinen Studenten einen sehr guten Kontakt gehabt, teilte die Hochschule am Mittwoch mit. Seine Schüler seien sehr betroffen von Stöhrers Tod. Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die Stöhrer im Laufe seines Schaffens erhielt, gehörten der Berliner Kunstpreis der Akademie der Künste (1976), der Villa-Romana-Preis (Florenz, 1977) und der mit 30.000 Mark dotierte Jerg-Ratgeb-Preis der HAP Grieshaber Stiftung im Januar 1999. Die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen zeigt im Schleswiger Schloss Gottorf noch bis zum 1. Mai eine große Ausstellung mit Werken Stöhrers. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,7262/,00.html
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