Künstler von A bis Z:

Fritz KUHR

Name: KUHR
Vorname: Fritz
Lebensdaten: 10. Mai 1899 Lüttich - 25. Februar 1975 Berlin
Zu Leben und Werk: Der Maler und Graphiker Fritz Kuhr studierte ab 1923 am Bauhaus in Weimar, ab 1925 am Bauhaus in Dessau. Als Mitarbeiter des Wekstattleiters in der Werkstatt für Wandmalerei unter dem Jungmeister Hinnerk Scherp, ist er u.a. für die farbliche Gestaltung des Meisterhauses in Dessau von Paul Klee verantwortlich. 1928-30 ist Fritz Kuhr Lehrer für gegenständliches Zeichnen sowie für Akt und Porträt bzw. Figur am Bauhaus. 1929-1933 Jährliche Ausstellungen in der Galerie Ferdinand Möller (Berlin). 1930 Ausstellung in der Galerie Ludwig Schames (Frankfurt a.M.). Es folgten weitere Einzel- und Gruppenausstellungen. 1930 scheidet er aus dem Bauhaus aus und übersiedelt nach Berlin. Während des Krieges 1937 fallen zwei seiner Arbeiten im Rahmen der -Entartete-Kunst-Aktion- zum Opfer (vgl. Rave, P.O. (1949): Kunstdiktatur im Dritten Reich; Hamburg; S. 88). 1943/44 wird bei der Ausbombung fast sein gesamtes künstlerisches Werk zerstört. Noch 1945 zum Volkssturm eingezogen. Nach eigenen Angaben dessertierte er nach einer Stunde im Kampfeinsatz. Es folgte sowjetische Gefangenschaft. 1948 Berufung zum Professor an der Hochschule für Bildende Künste (Berlin). LITERATUR: HAHN, Peter (1979): Junge Maler am Bauhaus; Galleria Del Levante; München --- Internetseite des Nachlassverwalters (fritz-kuhr-bauhausler.de)
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