Künstler von A bis Z:

Hans Schulze

Name: Schulze
Vorname: Hans
Lebensdaten: 1904-1982
Zu Leben und Werk: 1913-23 Realgymnasium in Liegnitz, 1923-29 Studium an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau, 1929 Lehramt an der Staatlichen Kunsthochschule Berlin, später Referendariat Breslau, 1929-31 pädagogische Ausbildung und Assessorprüfung in Breslau, 1931-32 Zeichenlehrer in Striegau, 1932 Lehrer in Reichenbach (Oberlausitz), 1939-45 Kriegsdienst, seit 1946 wieder in Reichenbach und Ausbildung von Neulehrern, 1950 Berufung an die Universität Leipzig, 1952 Gründungsdirektor des Institutes für Kunsterziehung, 1954 wissenschaftl. Beirat für Kunsterziehung beim Staatssekretariat, 1955 Promotion an der Philosophischen Fakultät in Leipzig, 1964 Ausstellung in Leipzig mit über 100 Werk., 1974/75 Werkausstellung in Dessau u.a. Hans Schulze, 1904 in Schlesien geboren und 1982 in Leipzig gestorben, wurde an den Kunstakademien von Breslau (in der Klasse von Alexander Kanoldt) und Wien (Abendakt bei H. Boeckl) ausgebildet. Nach beachtlichen neusachlichen Anfängen widmete er sich einem jahrzehntelangen, intensiven Natur- und Landschaftsstudium, um erst in seiner letzten Lebensphase aus den erkannten Gesetzmäßigkeiten der Natur seinen unverwechselbaren Altersstil frei von jedem Objektzwang zu entwickeln. Befördert durch Dichtung und Philosophie entstehen zu allegorischen und mythischen Bildthemen ungewohnte Milieus, die den überraschten Betrachter fesseln und zum Meditieren veranlassen. Friedbert Ficker: "Hans Schulze - Künstler und Kunsterzieher" (in "Sammeln - Erforschen - Bewahren", NLM-Sonderheft, 1999, S. 398-402)
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Vorschau-Bild Schulze, Hans
Hans Schulze Der goldene Topf 8 Holzschnitte
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