Künstler von A bis Z:

Rudolf Distler

Name: Distler
Vorname: Rudolf
Lebensdaten: geb. 1946 in Ulm
Zu Leben und Werk: Für den Maler Rudolph Distler liegt die höchste Kunst in der Verallgemeinerung. Er objektiviert, was er beobachtet, weil es feinen Sinnen fühlbar ist, indem er aus dem jeweils Besonderen das stets Allgemeine entstehen lässt. So werden seine Wahrnehmungen zu Sinnbildern von Jahreszeit und Tagesstunde - "Erdlebenbilder", wie Carus (Carl Gustav Carus, 1789-1869, Forscher, Arzt, Philosoph und Maler) sie sich wünschte. Überaus fein, einfühlsam und genau sind die Nuancen, in denen Distler mitteilt, was uns zu entgehen droht: die Schönheit und Stille, die sinnvolle Gesetzmäßigkeit und die Substanz der Natur. Distler wurde zu einem Künstler im Sinne der Dresdener Frühromantik nicht von fremden Bildern her, sondern aus eigener Erkenntnis. Distler ist kein Abkömmling einer Akademie sondern hat sich autodidaktisch alles selber erarbeitet. Seine Lehrzeit (1961-1964) als Lithograph und anschließende Töpferarbeit (beides in Ulm) entsprachen seiner handwerklichen Gesinnung und förderten seine Fähigkeiten. Als Distler 1969 in Wien bei dem Phantastika-Realisten Rudolf Hausner vorsprach, wurde ihm erklärt, er sei bereits ein fertiger Maler und für eine Akademie nicht mehr geeignet. 1970 folgte er dem Drang Richtung Süden. Mit Frau und beiden Katzen bis an den Golf von Salerno in einen alte Palazzo - nach Praiano - zwischen Amalfi und Positano. Dort verkaufte er u.a. ein Bild für umgerechnet 4000DM an einen Arzt - damit konnte er ein ganzes Jahr seine Ernährung sichern. Distler malte acht Jahre in Italien - bis 1978. Noch 1978 kam der Umzug zurück nach Deutschland - Chiemgau.
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Vorschau-Bild Distler, Rudolf
Helle Vollmondnacht, Farbradierung von 1984, gerahmt
Ausrufpreis/Gebot: 190,00 ¤
Losnr.: 63825