Künstler von A bis Z:

Oleg Zinger

Name: Zinger
Vorname: Oleg
Lebensdaten: * 1909 in Moskau; † 9. Januar 1997 in Nîmes
Zu Leben und Werk: Oleg Alexandrowitsch Zinger * am 21. Februar/8. März 1909 in Moskau; † 9. Januar 1997 in Nîmes war ein russisch-deutscher Maler, Graphiker und Illustrator. Zinger stammte aus einer Gelehrtenfamilie. Sein Vater, Alexander Zinger, war Physiker, die Mutter Schauspielerin am Stanislawski-Künstlertheater. Im Jahre 1922 kamen sie nach Machtergreifung der Bolschewiki und russischem Bürgerkrieg mit der ersten Emigrationswelle nach Deutschland. 1926/27 wurde er in Berlin Schüler von Wilhelm Müller-Schönfeld, ab 1927 lernte er an der dortigen Unter-Anstalt des Staatlichen Kunstgewerbe-Museums bei Prof. Oskar Herrmann Werner Hadank. Er erlebte die Eroberung Berlins durch die sowjetischen Truppen und ging erst 1948 in Frankreich. Seine erste Ausstellung veranstaltete er 1946 in Wolff s Bücherei in Berlin-Friedenau (Kaiserallee 133). 1956 folgte ihr eine wichtige Kunstausstellung in Wolfs Bücherei. Im Prager Museum für moderne Kunst hängt Zingers Temperabild „Berliner Tiergarten“. Sein Werk umfasst eine Vielzahl von Vignetten, Illustrationen, Tierzeichnungen und Plakaten. Hinzu kommen Stillleben und Bildnisse. Neben seinem künstlerischen Werk hat sich Zinger auch mit einer Autobiographie hervorgetan, die als Quelle für die russische Emigration des 20. Jahrhunderts in Deutschland und Frankreich den Zeitraum von fünf Jahrzehnten (1932–1975) abdeckt und darin ohne Beispiel ist. Er liegt begraben in Saint Siffret bei Uzès im Arrondissement Nîmes.
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