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Brass, Hans : Tuschzeichnung -Am Sterbebett (Z 21)- signiert, um 1949(Losnr. 100009)

Brass, Hans : Tuschzeichnung -Am Sterbebett (Z 21)- signiert, um 1949
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Beginn der Auktion: 10/10/18 09:45:30
aktuelles Datum/Zeit: 17/10/18 09:18:14
Ende der Auktion: 17/10/18 09:45:30
Verbleibende Zeit: 0 T. 0 Std. 27 min.
Verkäufer: MaLaKo ( 29)
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Beschreibung:

TITEL: „Am Sterbebett“ [so betitelt im Werkverzeichnis (Dürr 1992): Z 21), sowie ebenso betitelt im Online-Werkverzeichnis von Stefan Isensee & Ansgar Keßler (hans-brass.de): 49-238]; TECHNIK: Tuschfeder auf sandfarbenem Karton, verso am oberen Rand durch zwei kleine Klebestreifen auf weißen Karton gesetzt; ENTSTEHUNGSJAHR: undatiert [um 1949]; BLATTGRÖSSE: 35,5 x 33,5cm; BILDGRÖSSE: 31,6 x 29,9cm; SIGNATUR: u.r. signiert „H. Braß“; ERHALTUNGSZUSTAND: Blatt verso am oberen Rand durch zwei kleine Klebestreifen auf weißen Karton gesetzt; in den unteren beiden Ecken jeweils kleines Einstichloch; Ecken etwas bestoßen; unterer, rechter Rand mit leichten Abrissspuren; Ecke u.l. mit schwacher Knickspur; an den Rändern umlaufend kleine Bleistiftannotationen des Künstlers zu Gliederung und Größe des Bildes; verso leicht fleckig, sowie verso u.r. in Blei nummer. „21“ und „122“; verso am oberen Rand Reste von braunem Klebeband; AUSSTELLUNGEN: 5. April – 27. Juni 1992, „Hans Brass 1885-1959, Ölbilder und Zeichnungen des Spätwerks, Druckgrafik 1920 – 1935“, Galerie Bernd Dürr, München; ABBILDUNG: /w Abb. in: Galerie Bernd Dürr (1992): Hans Brass. 1885-1959 [mit einem Werkverzeichnis der Ölbilder 1944-1958] (Katalog zur Ausstellung); München; S. 68 ---Hans Brass stand 1949 im 64. Lebensjahr und konnte auf eine bewegte und wechselvolle Vergangenheit zurückblicken. Noch während des Ersten Weltkriegs, den er als Soldat miterlebte, wurde er Mitglied des „Sturm“ in Berlin. 1919 trat er der „Novembergruppe“ bei und war zudem Mitunterzeichner des Programms des „Arbeitsrates für Kunst“ in Berlin. 1921 kam er das erste Mal nach Ahrenshoop, wohin er wenige Jahre später (1923) zog und dort blieb 1931 ansässig blieb. Die letzten Jahre war er dortiger Gemeindevorsteher (1927-31). Brass kehrt zurück nach Berlin und tritt 1932 vom evangelischen zum katholischen Glauben über. In dieser Zeit kam es zu einer zeitweisen Beendigung der künstlerischen Tätigkeit, da sich Brass vermehrt auf sein schriftstellerisches Schaffen fokussierte. „Nach etwa zehnjähriger Unterbrechung bewegte das Inferno von Stalingrad Hans Brass 1943 dazu, sich wieder direkt mit malerischen Problemen auseinanderzusetzen. Ein Jahr später beendete er das erste Ölbild seines Spätwerks“ (Daniela Sachs (1992): Zu Leben und Werk von Hans Brass, in: Galerie Bernd Dürr (1992): Hans Brass. 1885-1959 [mit einem Werkverzeichnis der Ölbilder 1944-1958] (Katalog zur Ausstellung); München; S. 8-14 [hier: 10]). Zu dieser Zeit war er erneut in Ahrenshoop, blieb dort auch bis über das Kriegsende hinaus ansässig und wurde für die Nachkriegszeit zum Bürgermeister ernannt. Er nahm an Ausstellungen teil, wobei gerade seine erste Ausstellung nach dem Dritten Reich, die 1946 im Landesmuseum Schwerin stattfand, großes Presseecho erfuhr, welches neben anerkennenden Töne auch harsche Kritik beinhaltete (vgl. ebd.: 10-11). 1948 verzog Brass von Ahrenshoop nach Birkenwerder, ließ sich 1951 von seiner zweiten Frau scheiden und heiratete zum dritten Mal. Das Paar bekam noch eine Tochter und lebte ab 1954 bis zu seinem Tod in Berlin-Biesdorf. Es entstand in dieser letzten Schaffensphase ab 1943 ein überaus eigenständiges, qualitativ nochmals gesteigertes Spätwerk. Die vorliegende Zeichnung „Am Sterbebett“ dürfte um 1949 zu datieren sein und ist damit einzuordnen in die Zeit kurz nach seinem Umzug von Ahrenshoop nach Birkenwerder. Dieses hier gewählte, in der Kunstgeschichte keinesfalls unübliche Sterbezimmer-Sujet findet sich im damaligen Schaffen von Brass bei insgesamt drei Zeichnungen aus dieser Zeit in immer wieder abgewandelter Form - neben „Am Sterbebett“ sind dies noch „Am Krankenbett“ (1950, WV: Z 8 bzw. Nr. 50-203) und „Im Sterbezimmer“ (1949, WV: Z 18 bzw. Nr. 49-205). Das titelgebende Sterbebett steht in der Mitte der Ansicht leicht schräg zum Betrachter. Im linken Bildrand sind die Ansätze eines Fensters zu erkennen, welches auch die Lichtquelle für die Szenerie darstellt. Als Pendant dazu zeigt sich rechts eine dunkle, verschlossene Tür. Vor dem Bett steht ein Schemel mit Wasserkrug und Handtuch, sowie ein angelehnter Wanderstock. Der Sterbende liegt unter einer weißen Decke in seinem Bett. Das weiße Haar und der ebenso weiße Vollbart lassen sein hohes Alter erkennen. In seiner linken Hand hält er ein Buch oder ein Blatt, welches die Grundzüge eines Marienbildnisses zeigt. Um das Bett herum gruppieren sich vier Personen. Im vorderen Bereich ein trauerndes Pärchen, das für den Sterbenden auf Knien betet. Vielleicht mögen dies Verwandte oder Hausangestellte sein. Aus dem linken Bereich streckt sich ein Mann mittleren Alters zur Bildmitte hin. Mit seiner rechten Hand stützt er sich auf den Bettrand und schiebt den Kopf vor, um sich angestrengt das Bildchen zu betrachten. Dieser dürfte wohl der Sohn des Sterbenden sein. Im Hintergrund zwischen Bett und Tür ist schließlich die vierte Person, welche sich aber einer direkten Einordnung entzieht. Das dunkle Kleid, die nach hinten gebundenen Haare und die zarten Gesichtszüge verweisen auf eine Frau im jüngeren oder mittleren Alter. Mit ihrer etwas schrägen Körperhaltung lehnt sie am Bett, was beinahe etwas lässig oder leidenschaftslos wirkt. Sie macht den Eindruck als nehme sie sich aus dieser Trauer bewusst raus, als gehöre sie nicht zu diesem Kreis der übrigen vier Menschen, was durch die Lichtführung und die explizite Schattensetzung auch zeichnerisch unterstrichen wird. Sie steht bewusst im Schatten, ja sie steht sogar hinter dem Sterbenden und ist damit für diesen nicht im unmittelbaren Sichtfeld. Womöglich muss sie der Form halber anwesend sein, verbleibt aber mit ihrer Präsenz in einem quasi Schutzbereich, der sie vor den Augen des Sterbenden verbirgt. Ist es vielleicht die Tochter oder die Schwiegertochter? Möchte sie mit ihrer Trauer allein bleiben, hegt sie gar Groll gegen den Sterbenden, oder ist ihr vielleicht das minimalistische Marienbildnis suspekt? In dieser Schaffensphase war die Kunst von Brass stark vom christlichen Glauben beeinflusst (vgl. Sachs 1992: 12), was die innerbildliche Bedeutung dieser skizzenhafte Marien-Ikone nahelegt. Zudem zeigt sich in dem partiell sichtbaren Fensterkreuz explizit die Formung des christlichen Kreuzes, welches durch das einfallende Sonnenlicht erhöht und symbolisch aufgeladen wird. Der letzte Gedanke, das letzte Regen des Sterbenden ist demnach bei Gott, zu dessen Licht seine Seele heimkehren wird. Überaus dichte Komposition aus einer der wohl spannendsten Schaffensphasen von Hans Brass.---


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§ 9 Haftungsausschluss (1) Außerhalb der Haftung für Sach- und Rechtsmängel haftet der Verkäufer unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Er haftet auch für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten (Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet) sowie für die Verletzung von Kardinalpflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut), jedoch jeweils nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der vorstehenden Pflichten haftet der Verkäufer nicht. (2) Die Haftungsbeschränkungen des vorstehenden Absatzes gelten nicht bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. (3) Ist die Haftung des Verkäufers ausgeschlossen oder beschränkt, so gilt dies ebenfalls für die persönliche Haftung ihrer Angestellten, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

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